Hiobsbotschaft für ams-Osram: Dem deutsch-österreichische Sensor- und Lichtkonzern ist der wichtigste Kunde für seine neue MicroLED-Technik abgesprungen. Das Schlüsselprojekt für die nur pixelgroßen LEDs, die etwa in Smartwatch-Displays eingesetzt werden können, sei unerwartet storniert worden, teilte ams-Osram mit Sitz in Premstätten bei Graz und München am Mittwoch spätabends mit. Am Donnerstag löste die Nachricht – nach jüngsten Erholungsbewegungen – einen Kurssturz aus. Die Aktie brach zwischenzeitlich um 42 Prozent ein. Der höchste Tagesverlust der Firmenhistorie
Abschreibung von 900 Millionen Euro
„Schlüsselprojekt storniert“: Aktie von ams-Osram mit historischem Absturz
Großkunden verloren: „Schlüsselprojekt der microLED-Strategie wurde unerwartet storniert“, teilt ams-Osram mit Sitz in Premstätten und München mit. Das macht hohe Abschreibungen auf Investitionen in Malaysia nötig. An der Börse geht‘s für die Aktie mehr als 40 Prozent nach unten.
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