40 Prozent der Unternehmen in Kärnten werden von Frauen geführt. Jede zweite Gründung ist weiblich. Zeit für ein Frauenwirtschaftswunder also, zu dem auch der Female Wirtschaftstalk der Kleinen Zeitung beitragen möchte. Geschäftsführerin Xenia Daum hat am Montag bereits zum zweiten Mal in Kärnten eine hochkarätige weibliche (Gesprächs-)Runde nach Klagenfurt eingeladen. Das Thema: die wirtschaftliche Teilhabe von Frauen, wofür die junge Klagenfurterin Anna-Maria Kropfitsch ein beeindruckendes Vorbild abgibt. Die 28-jährige Handgraveurin und Goldschmiedin berichtete über ihre Entscheidung zur Selbstständigkeit mit ihrem Unternehmen „Die Gravur“ in Klagenfurt, das sie als 20-Jährige gegründet hat und in dem sie mit Hammer und Meißel zugange ist. Namhafte Waffenhersteller, Messermacher und Goldschmiede weltweit gehören zu ihren Kundinnen und Kunden. Sie könnte überall arbeiten, „aber ich bleibe lieber in Kärnten“. Als Ziel gibt die Einzelunternehmerin im Gespräch mit Moderatorin Barbara Haas an, „nicht zwingend mehr Umsatz zu machen, sondern mehr Freiheit zu haben in dem, was ich tue. Und meine Handschrift zu verfeinern, was heißt, noch realistischere Gravuren zu erschaffen“.