Noch gibt es keine Speicherteiche in den Kärntner Skigebieten, die sowohl für die Beschneiung als auch für die Stromproduktion genutzt werden. Das große Potenzial aufgezeigt hat der Verein für Kleinwasserkraftwerke. Laut den Zahlen von Kleinwasserkraft Österreich würden sich 34 der insgesamt 56 Speicherteiche in Kärnten eignen, um Strom zu erzeugen. „Solche Projekte brauchen eine lange Vorlaufzeit und sind auch wasserrechtlich langwierig. Wir konnten in den vergangenen zehn Jahren beim Energieverbrauch bereits ein Fünftel einsparen“, betont Kärntens Seilbahnsprecher Manuel Kapeller-Hopfgartner. Die Sparte habe sich aber einen Leitfaden für Nachhaltigkeit vorgegeben. Besonders für den Ausbau von Photovoltaikanlagen gebe es zahlreiche Projekte seitens der Bergbahnen, die sich bereits in Planung befinden.
Skigebiete vor Energieumstellung
Wasser- und Windkraft wird für Bergbahnbetreiber interessant
In den Kärntner Skigebieten wird laut über Nach- und Umrüstung von Speicherteichen nachgedacht, um Strom zu erzeugen. Auch Windräder werden Teil der Energiestrategie. Beschneiungsbedarf steigt.
© Barbara Gindl