Der skandalumwitterte Mund-Nasen- und FFP2-Schutzmasken-Produzent Hygiene Austria mit Sitz in Wiener Neudorf hat Insolvenz angemeldet. Über die 100-Prozent-Tochter des Wäscheherstellers Palmers wurde am Landesgericht Wiener Neustadt ein Sanierungsverfahren ohne Eigenverwaltung eröffnet, wie der Gläubigerschutzverband KSV1870 am Montag bekanntgab. 5,2 Mio. Euro Schulden verteilen sich demnach auf 30 Gläubiger. Es gebe nur (noch) einen von der Insolvenz betroffenen Mitarbeiter.
Nach mehreren Skandalen
Coronamasken-Produzent Hygiene Austria ist pleite
Die Palmers-Tochter Hygiene Austria mit Sitz in Wiener Neudorf ist mit fünf Millionen Euro Schulden insolvent. Sie hatte etliche Staatsaufträge bekommen, doch die Masken waren nicht „made in Austria“ – sie kamen aus China. Ein Sanierungsverfahren soll eine Fortführung – in kleinerer Dimension – ermöglichen.
© Patrick Daxenbichler