Erst kürzt Niceshops 90 Stellen, dann rutscht mit Interio ein weiterer (Möbel-)Händler in die Insolvenz. Im Handel beginnt das neue Jahr, wie das alte aufgehört hat. Für die 78 Beschäftigten an sechs Interio-Standorten, darunter einer in Graz und einer in Klagenfurt, geht es vorerst weiter, den Gläubigern soll die gesetzliche Mindestquote, 20 Prozent binnen zwei Jahren, geboten werden. Rund 9,4 Millionen Euro hoch seien die Außenstände, berichteten am Mittwoch die Kreditschützer von AKV und KSV.
Amazon gegen Temu
Onlinehandel: Sinkende Umsätze und Kampf der Giganten
Mit Interio ist ein weiterer prominenter Händler insolvent. Zugleich meldet die Post einen Paketrekord – gewachsen sind 2023 vor allem Onlinebestellungen aus China. Handelsforscher Christoph Teller analysiert die Zusammenhänge.
© IMAGO / Felix Schlikis