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Bärnbach

Dieser Mann versorgt die Weststeiermark mit Wärme

In Rekordzeit von drei Monaten erließ Franz Penz in Bärnbach ein Biomasseheizwerk errichten. Damit werden 4700 Kunden mit Fernwärme versorgt. Von Rainer Brinskelle

Franz Penz ließ in Bärnbach ein Biomasseheizwerk errichten
Franz Penz ließ in Bärnbach ein Biomasseheizwerk errichten © Rainer Brinskelle
 

Behagliche Wärme erzeugt das neu errichtete Biomasseheizwerk in Bärnbach. In einer Rekordbauzeit von drei Monaten wurde das Gebäude im Bärnbacher Ortsteil Mitterdorf direkt neben dem Dieselkino errichtet. „Der Überschuss an Biomasse in der Region war die Grundlage für diese Idee“, sagte Franz Penz, Geschäftsführer des Unternehmens „Ökoenergie Penz“ in Edelschrott.

Auch bei dem Standort habe man nicht lange überlegen müssen: „Dass wir uns in der Nähe der Firma Binder Feuerungstechnik ansiedeln, war ein weiterer Schritt zum logischen Gesamtkonzept“, so Penz. Das Hackgut kommt aus dem Sägewerk des Familienbetriebs, das regionalen Forstwirten den „ganzheitlichen Verkauf“ – inklusive dem als Nebenprodukt anfallenden Hackgut – von Holz anbieten kann.

Rainer Brinskelle Zahlreiche Ehrengäste kamen zur Eröffnung
Zahlreiche Ehrengäste kamen zur Eröffnung © Rainer Brinskelle

Nun wurde das Heizwerk in Anwesenheit zahlreicher Gäste, darunter Bürgermeister Bernd Osprian, Energie-Steiermark-Geschäftsführer Gerald Moravi, Gerhard Glinzerer – Eigentümer der Herz-Gruppe – und Morteza Fesharaki – Geschäftsführer der zur Herz-Gruppe gehörenden Binder Energietechnik eröffnet.

Zwei Millionen Euro investiert

Das Biomasseheizwerk mit einem Investitionsvolumen von rund zwei Millionen Euro wurde laut Eigentümern ausschließlich mit Unternehmen aus der Region errichtet. Die Wärme – erwartet wird eine Produktion von zehn Millionen Kilowattstunden pro Jahr – wird ins Netz der Energie Steiermark eingespeist und versorgt 4700 Kunden.

 

Rainer Brinskelle So sieht das Biomasseheizwerk aus
So sieht das Biomasseheizwerk aus © Rainer Brinskelle

Rund 2200 Tonnen Kohlendioxid können so pro Jahr eingespart werden. „Für diese Menge müssten rund 10.000 Menschen auf Elektro-Autos umsteigen“, hatte Fesharaki einen bildhaften Vergleich parat – ebenso wie eine erfreuliche Nachricht: „Seit vorigem Jahr, als die Herz-Gruppe die Firma Binder übernommen hat, konnte der Mitarbeiterstand in Bärnbach um zehn Prozent erhöht werden.“

Das Biomasseheizwerk

In Bärnbach neben dem Dieselkino hat die Firma „Ökoenergie Penz“ in drei Monaten Bauzeit ein Biomasseheizwerk errichtet.

Der Biomassekessel mit einer Leistung von drei Megawatt wurde vom benachbarten Unternehmen Binder Energietechnik geliefert.

Befeuert wird das Heizwerk mit Hackgut aus der Region aus dem Sägewerk der Familie Penz.
Die Wärme, mit der 4700 Kunden versorgt werden, wird zur Gänze ins Fernwärmenetz der Energie Steiermark eingespeist.

Kommentare (2)

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tannenbaum
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Warum ist als Gesamtpaket die Fernwärme die teuerste Art zu heizen? Da verdienen sich einige eine goldene Nase! Und hat schon jemand ernsthaft versucht die Umweltbelastung einer Fernheizanlage zu erheben? Und hört mir auf mit CO2 neutral! Das ist ja der größte Unfug!

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k8kl9cpduw0e7r4rswo0r5x9s45vklsz
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Wäre von Interesse

Was sind die Anschlußkosten Grabungen zum Haus/Keller so das Wärmespeicher Kastl und die jährlichen Kosten. Die Unterschiede in STMK sind groß

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