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Info-Abend in Voitsberg

Vom Gerücht bis zur Unwahrheit

„MenschenRechteReligion“ lud zu „Meine Rechte – meine Pflichten“. Voitsberger Juristen sprachen mit Asylwerbern über das österreichische Recht und stellten Fehlinformationen richtig. Von Katharina Pillmayr

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Rechtsanwalt Wolfgang Klobassa und Christian Veit informierten die Asylwerber über Österreichs Recht und Gesetzgebung
Rechtsanwalt Wolfgang Klobassa und Christian Veit informierten die Asylwerber über Österreichs Recht und Gesetzgebung © Katharina Pillmayr
 

Die Freiheit. Ein Grundrecht in Österreich. Sich frei bewegen zu können, seinen Glauben frei wählen und ausleben zu können, jede Form der Ausbildung und des Berufs frei wählen zu können. „Darf man hier jemandem sagen, dass man es nicht gut findet, wenn er Präsident wird?“, will einer der zuhörenden Asylwerber wissen. Ohne Zweifel, in Österreich hat jeder Mensch das Recht der freien Meinungsäußerung. „Und es passiert einem nichts?“, fragt er – die Lage in seinem Herkunftsland Syrien stets vor Augen – ungläubig. Unter Baschar al-Assad hätte eine derartige Bemerkung wohl furchtbare Konsequenzen.
„In Österreich wäre es okay, so etwas zu einem Menschen zu sagen – auch öffentlich“, klärt der Voitsberger Rechtsanwalt Wolfgang Klobassa auf. Am Mittwoch am Abend lud die von Dietmar Böhmer, Kurator der Evangelischen Kirche Voitsberg, im Frühjahr ins Leben gerufene Initiative „MenschenRechteReligion“ zur Informationsveranstaltung „Meine Rechte – Meine Pflichten“. Bei dieser gaben Klobassa und der frühere Köflacher Gemeinderat und Jus-Diplomand Christian Veit etwa zwei Dutzend Asylwerbern, die im Bezirk untergebracht sind, eine Einführung in Österreichs Recht und Gesetzgebung.