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Wandern

Weitwanderer erobern den Bezirk Voitsberg

Im Juni veranstaltet Reinhold Waldhaus die erste 24-Stunden-Wanderung in der Lipizzanerheimat. Viele Teilnehmer haben schon zugesagt, darunter auch Gäste aus Deutschland.

Reinhold Waldhaus (links) lädt zur ersten 24-Stunden-Wanderung in der Lipizzanerheimat
Reinhold Waldhaus (links) lädt zur ersten 24-Stunden-Wanderung in der Lipizzanerheimat © Karl Mayer
 

Dass der Bärnbacher Reinhold Waldhaus Erfolg versprechende Ideen hat ist bekannt. Das hat er etwa mit dem Weststeirischen Jakobsweg bewiesen, der bereits kurz nach der Eröffnung ein Erfolg war und jährlich eine große Zahl Wanderer und Pilger in und durch unsere Region führt.
Nun gab Waldhaus, der auch Obmann der Naturfreunde Bärnbach ist, seinen nächsten Coup bekannt: die „Lipizzanerheimat-24-Stunden-Wanderung“. „Damit will ich unsere Region auch unter den Weitwanderern bekannter machen“, erklärt der Bärnbacher.

„Der 24-Stunden-Marsch soll einen Fixplatz im Lipizzanerheimat-Terminkalender einnehmen, wobei die Wanderrouten jährlich wechseln.“ Erstmals geht es am Samstag, dem 13. Juni 2015, mit Start um elf Uhr von Bärnbach aus über Hemmerberg, Kainach, Gallmannsegg, Gleinalmschutzhaus, Sattelhaus, Gaberlhaus, Altes Almhaus, Kirchberg, Maria Lankowitz, Therme Nova und Piber und zurück zum Stadtpark in Bärnbach. „Dort werden wir am Sonntag um elf Uhr beim internationalen Freundschaftsfest, das einen würdigen Rahmen für uns Marschierer abgeben wird, ankommen“, freut sich Waldhaus.
Die Routen für die folgenden Jahre sind noch in Planung, es soll im Laufe der Jahre aber jede Gemeinde im Bezirk durchschritten werden, wobei das Gestüt Piber Fixstation der Wanderung bleibt.

Vier Paar Socken

Bei der Premiere werden die Wanderer in den 24 Stunden rund 70 Kilometer und 2400 Höhenmeter überwinden. Eine große Herausforderung. Deshalb ist der Naturfreunde-Obmann nicht nur die gesamte Wegstrecke abgegangen und hat für alle Eventualitäten vorgesorgt. „Wichtig sind die Rastpausen nach jeweils zwei bis zweieinhalb Stunden Gehzeit. Es stehen bei allen Raststationen Verpflegung und Getränke bereit“, legt Waldhaus dar, „Unbedingt mitnehmen sollte man vier Paar Wandersocken zum Wechseln. Die Füße danken es vor allem beim Bergabgehen.“ Sollte es für Teilnehmer Probleme geben, besteht an zehn Stationen entlang der Strecke die Möglichkeit, in einen Shuttle-Bus zu steigen.

Für die erste Wanderung hat Waldhaus aus organisatorischen Gründen die Teilnehmerzahl auf 70 Personen beschränkt, die in den kommenden Jahren auf 200 gesteigert werden kann. Viele Plätze sind bereits vergeben, sogar aus Deutschland haben sich Teilnehmer angesagt. Infos gibt es auf www.baernbach.naturfreunde.at, Anmeldungen sind unter Tel. 0676-84 61 55 320 sowie reinhold.waldhaus@gmx.at möglich.

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4 paar Socken

4Paar Socken für eine 24 Stunden Wanderung sollte man mitnehmen, einen grösseren Schwachsinn habe ich noch nie gehört oder eventuell nur ein Druckfehler, bin selbst jedes Jahr hunderte Kilometer auf Weitwanderwegen in Österreich und Europa unterwegs, aber Socken sollte man nicht dauernd wechseln.

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