Stau im HerzogbertunnelE-Auto ging der Strom aus: Tunnel für eine halbe Stunde gesperrt

Im Frühverkehr musste am Donnerstag Morgen der Herzogbergtunnel auf der A2 für eine gute halbe Stunde gesperrt werden. Grund war ein Elektro-Auto, dem mitten im Tunnel der Strom ausgegangen ist.

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Um 7.50 Uhr schaltet die Ampelanlage beim Herzogbergtunnel wieder auf Grün © Asfinag
 

Kurz nach 7 Uhr leuchteten am Donnerstag die Alarmsignale der Tunnelwarte des Herzogbertunnels auf der A2 wegen eines sogenannten "Langsamfahrers" auf. Kurz danach blieb der betroffene Pkw auch tatsächlich kurz vor der Tunnelausfahrt in Fahrtrichtung Graz stehen. Dem Elektro-Auto war im Tunnel der Strom ausgegangen.

Kommentare (43)
kritik53
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Elektroauto

Da sieht man wieder, wie wenig ausgereift diese Technik ist.

AAltausseer
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Wenn dem Verbrenner der Sprit ausgeht

setzt es Strafe, und wenn beim BEV der Strom ausgeht, ist das exakt das Gleiche!
Eine Panne! Alles was recht ist, aber das ist ein Schmäh!
Die Reichweite bei niedrigen Temperaturen ist halt deutlich reduziert, na und? Muss man halt a bissl aufmerksamer sein - aber nicht gleich das blaue vom Himmel runter“schwindeln“ - freundlich formuliert!

Rinder
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E- Auto

Dieses Thema ist noch lange nicht ausgereift, trotzdem soll es uns aufgezwungen werden. Naja, bauen wir halt ein paar Atomkraftwerke. Egal, Anschläge, Terror, Flugzeugabsturz - einfach wurscht. Hauptsache Willen durchgesetzt. Und was kommt dann?

Rinder
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E- Auto

Strom ausgegangen, unangenehm aber noch nicht tragisch. Ein brennendes E- Auto im Tunnel eine Katastrophe. Und es gibt keine Garantie, dass es unmöglich ist. Da muss es sich nicht um einen Crash handeln.

rochuskobler
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Batterie Autos sind die Schrotttechnologie der Zukunft

..würden unsere 5 Mio. Autos alle Batterieautos und in Deutschland alle 50 Mio. Autos ebenfalls batteriebetriebene E-Autos, würde das Netz sofort zusammenbrechen, geschweige denn, dass die Ladestruktur niemals funktionieren würde. Der Verbrennungsmotor dagegen ist ein Geschenk Gottes und ist mit E- Fuels genauso umweltfreundlich zu betreiben. Wir brauchen nichts umstellen, keine zusätzliche Infrastruktur zu errichten, sondern lediglich mit grünem Strom, dort wo er in Hülle und Fülle vorhanden ist, E-Fuels zu produzieren. Wir vergeuden dagegen lieber Rohstoffe, wie Lithium, Kobalt und seltene Erden für die bis zu 1000 kg schweren Batterien, die wir dann spazieren führen,

daberni
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Brennende nicht-E-Autos

Dass auch brennende nicht-E-Autos in Tunneln ein riesen Problem sind ist halt auch nichts neues

petera
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Immer wieder nett

Wie die "Freunde des Verbrennungsmotor" keine Gelegenheit auslassen gegen E-Autos Stimmung zu machen.

Das Verbrennungauto ist tot - auch wenn es manche noch nicht wahrhaben wollen.

grazer1954
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Es ist erwiesen......

......das E-Batterien eine Lebensdauer von ca. 8 Jahren haben - und dann?
Eine neue Aufbereitung der alten Batterien ist wirtschaftlich nicht interessant, denn der "Abbau" vom "Grundmaterial für E-Batterien" (Lithium), unter menschenunwürdigen Voraussetzung getätigt.
Wieder einmal wird den Konsumenten nur die halbe Wahrheit gesagt, den die Wirtschaft (vor allem die Autoindustrie), müssen ihr E-Auto's auf den Markt bringen und verkaufen.
Wer denkt da Heute an die Zukunft und wie man den "Elektroschrott" dann entsorgen kann?

petera
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Und das Öl aus Saudi-Arabien ist natürlich kein Problem

Es stürzt nicht zahlreiche Diktaturen und ist stark mitverantwortlich für die Klimaerwärmung.

Bei Batterien gibt es noch viel Potential was Materialen und Recycling betrifft - bei Öl nicht.

reiner6777
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Echt ?

Wenn überhaupt, dann nicht vor dem Jahr 2050.

petera
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Vielleicht in Afrika

In unseren Breiten werden in ca. 10 Jahren mehr E-Autos als Verbrenner unterwegs sein.
Bei den Neuanmeldung wird es wahrscheinlich schon in 5 Jahren soweit sein, dass die E-Autos die Verbrenner eingeholt haben. Der Diesel geht ja schon jetzt stark zurück.

Reipsi
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Den Ladezustand

nicht beachtet , jojo , das sind die Leute die nur fahren aber keinen Bezug zum Fahrzeug haben, ob E oder Sprit , ist egal .

Carlo62
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Voll beim Verbrenner heißt voll,

Und wenn es -10 Grad hat, fährt man halt statt 1.200km nur 1.150km oder 1.100km. Aber mit dem Elektroschrott heißt vollgeladen manchmal 300km Reichweite, manchmal auch nur 80 bis 100km. Vielleicht hat er auch nur den Fehler gemacht zu heizen und sogar Radio gehört?

petera
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Du hast keine Ahnung aber redest groß

Genauso wie bei Verbrennern gibt es auch bei E-Autos Defekte. Wenn bei jedem Verbrenner der wo stehen bleibt so ein damdam gemacht werden würde, hätte die Kleine Zeitung sonst nichts mehr zu berichten.

scionescio
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@petera: ich finde es amüsant, wenn ein ahnungsloser Fanboy glaubt, mit einem Sachverständigen genau zu seinem Fachgebiet diskutieren zu können ...

... und der ganz offensichtlich Ahnungslose dem Experten dann auch noch Unwissenheit ausrichtet - kann man sich öffentlich noch mehr lächerlich machen?

Einfach nur zum Totlachen ... sei einfach dankbar, dass sich Carlo überhaupt die Zeit nimmt, etwas Licht in dein Dunkel zu bringen ...

petera
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Dafür bin ich natürlich sehr dankbar

Hier im Forum scheinen die "Experten" aber grundsätzlich viel Zeit für Erklärungen zu haben - vor allem lesen sich viele gerne selbst.

Es ändert aber nichts an der Tatsache dass hier keiner weiß warum das Auto im Tunnel stehen blieb und es ändert auch nichts an der Tatsache, daß der Verbrenner-PKW in Industriestaaten ein Auslaufmodell ist.

Da kannst du, Carlo und andere Verbrenner-Freunde noch so viel von eurer wertvollen Zeit im Forum verbringen und die Dummen aufklären.

Carlo62
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@petera

Von Akkus habe ich sowas von Ahnung, sicher mehr als 99,99% aller Österreicher!

petera
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Das beweist du mit deinem Beitrag aber nicht

Da sehe ich nur ei einfältige Stimmungsmache.

Carlo62
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@petera

Das ist ja lachhaft, dass ein „Defekt“ daran Schuld gewesen sein soll, dass der Akku leer war. Da der Energieerhaltungssatz auch für Elektrofahrzeuge bzw. deren Akkus gilt, muß das Problem wohl mit der zur Verfügung stehenden Energie im Akku zusammenhängen. Wenn der Akku vollgeladen war, haben andere Einflüsse den Energieinhalt der Batterie beeinflusst. Außerdem ist anzunehmen, dass der Fahrer bei -10 Grad sein Auto beheizt hat. Und dass beim Bergauffahren potenzielle Energie in die Höhe investiert werden muss, sollte auch jedem Schulabgänger klar sein. Daher: Draußen kalt, Auto oben, Akku leer!
Ein Defekt, der den Akku entleert, wäre ein Kurzschluss; dann wäre das Auto aber schon lange vorher in Flammen aufgegangen.

petera
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Geht doch. Mehr Text aber immer noch recht simple Vermutungen

Natürlich geht ein defekter Akku in der Regel sofort in Flammen auf ;-)

Carlo62
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@petera

Es hat keinen Sinn, mit jemanden, der von Technik, insebsondere von Elektrotechnik, keine Ahnung hat, zu diskutieren. Ein Fehler, der es zustande bringt, dass ein Akku entladen wird, was könnte das sein? Dass der Fahrer sich mit einer elektrischen Heizplatte ein Spiegelei gebraten hat, ist ziemlich unwahrscheinlich. Und dass ein Kurzschluss einen Li-Ionen Akku so stark erhitzt, dass dieser in Flammen aufgeht, dazu gibt es keine zweite Meinung. Es lag also kein Fehler vor und der Akku hatte einfach nicht mehr an Energie gespeichert als dass es bis zum Herzogbergtunnel gereicht hat.

SagServus
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Es lag also kein Fehler vor und der Akku hatte einfach nicht mehr an Energie gespeichert als dass es bis zum Herzogbergtunnel gereicht hat.

Wenn mehrere Zellen ausgefallen sind (der ganze Akkublock ist ja nicht nur eine Zelle sondern eine Vielzahl an seriell und parallel geschaltener Einzel-Akkus), hat der Akku natürlich auch weniger Energie gespeichert zeigt wahrscheinlich aber trotzdem 100% an.

Einen technischen Defekt der dazu führt, dass ein elektrischer Verbraucher plötzlich mehr am Akku zuzelt glaub ich auch nicht.

Carlo62
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@Servus

Im Prinzip richtig. Allerdings würden dann die Reichweitenanzeige und die Kapazitätsanzeige im Fahrbetrieb trotzdem sehr schnell zurückgehen, was einem E-Autofahrer erstens auffallen und zweitens zu denken geben sollte. Moderne Autos empfehlen ja sowieso den nächsten Ladestopp und führen gleich zur nächsten Ladestelle. Das führt zu einem nächsten großen Problem: Kapazitätsanzeigen in Prozent sagen nämlich überhaupt nichts darüber aus, wieviel Energie tatsächlich im Akku gespeichert ist. Denn über die tatsächliche Kapazität eines Akkus weiß man solange nichts, bis man einen Kapazitätstest unter Standardbedingungen durchgeführt hat. Die Anzeigen in den BEV``s sind ein nettes Gimmick und nicht mehr.

SagServus
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Allerdings würden dann die Reichweitenanzeige und die Kapazitätsanzeige im Fahrbetrieb trotzdem sehr schnell zurückgehen, was einem E-Autofahrer erstens auffallen und zweitens zu denken geben sollte.

Naja, welcher Autofahrer schaut im wissen bei vollgetankten Auto ständig auf die Tanknadel bei einer Strecke wo er weiß das er da normalerweise ohne Probleme hinkommen wird?
Wer bekommt da sofort einen Defekt an der Tankanlage mit?

Bei den meisten wirds wohl auch eher die aufblickende Warnleuchte sein.

Carlo62
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@Servus

Bei einem Verbrenner schaut wahrscheinlich niemand auf die Tankanzeige (Nadel gibt es schon länger nicht mehr) wenn es vollgetankt ist. Bei einem BEV muß man aber die Reichweite bzw. den Akkuladestand sehr wohl ständig im Auge behalten. Und das wissen die BEV-Fahrer in der Regel auch. Und wenn je gefahrenen km die Reichweite sagen wir mal um 6-8 km runtergeht, dann heißt es vorsichtig zu sein.

SagServus
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Außerdem ist anzunehmen, dass der Fahrer bei -10 Grad sein Auto beheizt hat.

Jetzt wäre es aber interessant welches Auto der gefahren ist.

Bezirk Vökermarkt bis zum Herzogbergtunnel sind rd 60-80km.

Ein "alter" e-Golf der von vornherein nur 120km schafft?

 
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