In der Nacht auf Pfingstmontag gingen im Bezirk Weiz kräftige Gewitter ab. Bis zu 86 Liter pro Quadratmeter wurden gemessen. 
Das führte an der B64 in St. Kathrein am Offenegg zu Murenabgängen. Laut Straßenerhaltungsdienst löste sich oberhalb der Rechberg Straße Gesteinsmaterial und sammelte sich an einem Schutzbau. 

Ähnlich einer Schanze landete dann weiteres Erdreich und Gestein in den Schutznetzen – rund 35 Tonnen. Fazit: "Die B64 ist gefährdet, es fließen Wasser und Material ab", teilte Marc Andre Rapp am Montagvormittag mit. Daher hat man die B64 an dieser Stelle halbseitig gesperrt. Das Ausräumen der Schutznetze dürfte "mehrere Tage dauern".

Seit Dienstag 17 Uhr ist die B64 durch die Weizklamm wieder komplett gesperrt. Aufgrund der zu erwartenden Niederschläge sei die Lage zu gefährlich. "Am Mittwoch wird die Situation neu bewertet", berichtete Rapp.

Eine Umleitung wurde eingerichtet: "Über die L357 über den Gollerstraße. Lkw müssen großräumig über Graz und Anger (B72) umgeleitet werden", teilte die Straßenerhaltung mit.

Gefahrenstelle
Arbeit an Gefahrenstelle
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