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Drei Coronafälle drohten Betrieb lahmzulegenNach Hilferuf: Ganzes Weizer Bezirkspflegeheim getestet

Am Freitagfrüh hatte Heimdirektor Markus Gruber Alarm geschlagen, dass Tests zu spät gemacht worden seien und deshalb so viele Mitarbeiter in Quarantäne sind. Auch die Schutzausrüstung geht dem Heim aus.

Markus Gruber vor dem Bezirkspflegeheim Weiz © Ulla Patz
 

Mit einem Hilferuf wandte sich Markus Gruber, Direktor des Bezirkspflegeheimes Weiz, am Freitagfrüh an den Bezirkshauptmann Rüdiger Taus, an die Landeswarnzentrale und auch an das Regionalbüro der Kleinen Zeitung. In seinem Heim waren drei Corona-Fälle aufgetreten, bei zwei Mitarbeiterinnen (eine ist mittlerweile wieder gesund) und einer Bewohnerin. „Trotz zweier aktueller Fälle haben wir die angeforderten Tests nicht bekommen. Jetzt müssen 41 Bewohnerinnen sowie 34 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Quarantäne, weil sie innerhalb der vergangenen zehn Tage mit den Infizierten Kontakt gehabt haben“, sagt Gruber. Wäre früher getestet worden, hätte man die Anzahl der Personen in Quarantäne viel niedriger halten können, würden alle Bewohner und Mitarbeiter des Heimes getestet werden, hätte man Klarheit, so Gruber. Er befürchtete, den Betrieb nicht mehr lange aufrecht erhalten zu können, wenn noch weitere Fälle unter dem Personal dazu kämen. Auch die dadurch jetzt notwendige Schutzausrüstung würde nur noch bis Ostersonntag reichen. Zwei andere Heime in der Steiermark hatten aus diesem Grund bereits geschlossen werden müssen, die Bewohner wurden in Krankenhäuser eingeliefert.

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