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Renovierte OrgelIn St. Kathrein am Hauenstein zieht man wieder alle Register

Die Orgel der Pfarrkirche von St. Kathrein/Hauenstein wurde renoviert. Die letzten Jahrzehnte konnte man auf ihr nur eingeschränkt spielen.

Ewald Weghofer und Magdalena Feldhofer vor der renovierten Orgel © KK
 

Zwei Jahre lang hat die Planungs- und Bauphase gedauert, nun wurde das Projekt Orgelrenovierung in der Pfarrkirche von St. Kathrein am Hauenstein vollendet. Eingeweiht wird die Orgel am 25. November zum Pfarrpatronstag der heiligen Katharina.

Länger als ein Jahr war die Orgelbaufirma Erler aus dem Zillertal damit beschäftigt, das Orgelwerk neu zu bauen. Das Orgelgehäuse steht unter Denkmalschutz und wurde in liebevoller Detailarbeit von der Firma Schaunigg restauriert.

Die vorangehende Orgel, deren Installation bis in das Jahr 1820 zurückgeht, wurde 1904 bei einem Brand zerstört. 1906 errichtete man im noch heute bestehenden Gehäuse ein zweimanualiges Werk. 1980 wurde die Orgel grundlegend umgebaut. In den letzten Jahrzehnten konnte man auf ihr nur eingeschränkt spielen. Auf viele Werke musste wegen hängender Tasten verzichtet werden.

St. Kathrein am Hauenstein: Bilder von der Orgelrenovierung

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Die Freude bei den Hauptorganistin Magdalena Feldhofer und den anderen Organistinnen Silvia Baumgartner, Stefan Könighofer, Julia Schneidhofer und Jana Rosegger über die neue Orgel in Peter Roseggers Lieblingskirche ist nun groß.

„Orgelbaumeister Christian Erler hat mit seinem Team ein Kunstwerk für unsere Kirche geschaffen. Die leichtgängige Traktur, weiche Ansprache der Pfeifen, der gesamte Aufbau ist feinste Handwerkskunst“, schwärmt Feldhofer.

Die Orgel

Das Gehäuse der Orgel in St. Kathrein am Hauenstein stammt von Ludwig Greß und wurde 1906 von Matthäus Mauracher adaptiert.

998 Pfeifen hat die Orgel, davon 253 aus Holz und 745 aus Zinn, wobei die größten 245 cm und die kleinsten 18 cm lang sind.

Eingeweiht wird die Orgel am 25. November (10 Uhr) von Bischof Wilhelm Krautwaschl.

Um die Abwicklung der Renovierung hat sich ein Orgelkomitee um Altbürgermeister Ewald Weghofer gekümmert. Auch der Kirchenraum war zu erneuern. Die Malerarbeiten wurden bei der Firma Friesenbichler in Auftrag gegeben.

Kostenvolumen des gesamten Projektes: rund 240.000 Euro. Finanziert wurde es vom Land, der Diözese, der Gemeinde und Pfarre St. Kathrein am Hauenstein. Ebenso spendeten örtliche Vereine. Eine Haussammlung in St. Kathrein am Hauenstein brachte beträchtliche Spendenerlöse, ebenso Veranstaltungen und Kunstprojekte. Auch der Verkauf von Orgelwein, -schokolade und der alten Orgelpfeifen brachte Geld.

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