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Angebot für alleErnährungsberatung, kostenlos

Eine richtige Ernährung kann Krankheiten mildern oder sogar verhindern – wie das geht, erfährt man auch im Bezirk Weiz derzeit sogar kostenlos.

Natalie Möstl gibt Tipps zur Ernährung © Ulla Patz
 

"Ist zu teuer“ gilt jetzt nicht mehr. Wer eine Ernährungsberatung machen möchte, um dauerhaft abzunehmen, Krankheiten abzumildern oder auch zu verhindern, kann sich jetzt kostenlos beraten lassen. Möglich macht dies das Projekt „Gemeinsam G’sund Genießen – daheim und unterwegs“, finanziert vom steirischen Gesundheitsfonds und dem Gesundheitsförderungsfonds der Steiermark.

Durchgeführt wird das Vorhaben von der FH Joanneum/Diätologie und diese beauftragt in allen Bezirken Fachleute, diese Beratungen anzubieten.

Im Bezirk Weiz hat dies die Gleisdorferin Natalie Möstl übernommen. Sie hat in Bad Gleichenberg Diätologie studiert und arbeitete in Teilzeit bei zwei verschiedenen Unternehmen, unter anderem auch im LKH Feldbach.

Hier bekommt man Hilfe

Kostenlos kann man Ernährungsberatungen in allen steirischen Bezirken annehmen.

Anmelden kann sich jeder Interessierte bei Natalie Möstl unter Tel. 0664-40 533 57.

Die Beratungen finden in Weiz (Bezirkshauptmannschaft) oder im Raum Gleisdorf nach Vereinbarung statt.

Welche Menschen sollen sich nun von diesem Angebot angesprochen fühlen? „Jeder kann kommen, aber in erster Linie sind übergewichtige, ältere und sozial Bedürftige unsere Zielgruppe“, sagt Möstl. Helfen könne eine Ernährungsberatung nicht nur beim Abnehmen, sondern auch bei Beschwerden oder Krankheiten wie Bluthochdruck, Diabetes, bei Verdauungsproblemen, Gicht oder Herz-Kreislaufproblemen. „Wie Sebastian Kneipp schon sagte: ,Der Weg zur Gesundheit führt durch die Küchen, nicht durch die Apotheke‘“, sagt Möstl.

Maximal fünf kostenlose Beratungen im Jahr kann man in Anspruch nehmen. „Zwei Termine aber empfehlen wir immer“, sagt die Diätologin.

Foto © Ulla Patz

Was und wie viel soll ich essen?

Neben der österreichischen gibt es auch eine steirische Ernährungspyramide mit für die Region typischen Produkten. Sie zeigt die Anteile von Produktgruppen, die man zu sich nehmen soll: etwa täglich sechs Portionen Flüssigkeit (Wasser, Tee etc.), zwei Portionen Obst und drei Gemüse, vier Portionen Kohlenhydrate, drei Portionen Milchprodukte und eine pflanzliche Fette. Fleisch, Fisch und Ei sollten jeweils nur einmal pro Woche auf dem Speiseplan stehen.

Wie groß ist eine Portion? Eine Handvoll, Faustgröße sind ein Richtmaß für Obst, Gemüse und Kohlenhydrate (Reis, Nudeln). Beim Käse sind es ein paar Scheiben.

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