KuriosGleisdorf: Das kleine Loch, das auf einmal mehr als fünf Meter tief war

In der Gleisdorfer Mühlwaldstraße wurde am Donnerstag in der Früh ein großes Loch entdeckt. Die Straße ist gesperrt und ab Freitag, 17 Uhr, wieder befahrbar.

Vermutlich seit Jahren war ein unter der Mühlwaldstraße verlaufender Kanal an dieser Stelle beschädigt © Christoph Stark
 

Update: Ab heute Freitag, 17 Uhr, ist die Mühlwaldstraße im Bereich der Sperre wieder befahrbar.

Ein Glück, dass ein Passant in der Früh das doch mit 50 mal 50 Zentimeter große Loch in der Mühlwaldstraße unter der Autobahn A2 entdeckte und den Wirtschaftshof gleich informierte. Denn wäre da ein schweres Fahrzeug drübergefahren, hätte das böse ausgehen können.

So aber rückte der Wirtschaftshof aus und legte die Stelle frei, um die Ursache zu erkunden. "Was als kleines Loch in der Straße begann, hat nun ordentliche Ausmaße angenommen. In mehr als fünf Metern Tiefe war ein Kanal (vermutlich seit vielen Jahren) durch einen Holzpfahl beschädigt. Nach und nach hat das Wasser das Erdreich ausgeschwemmt, bis es gestern eben zum offensichtlichen Einbruch an der Straßenoberfläche gekommen ist. Zum Glück ist dabei niemand zu Schaden gekommen", berichtet Bürgermeister Christoph Stark.

Ein 50 Mal 50 Zentimeter großes Loch tat sich in der Gleisdorfer Mühlwaldstraße auf Foto © Christoph Stark

Es handelt sich dabei um den kleinen Abschnitt unter der Autobahnbrücke, dieser war komplett gesperrt (also vom Bahnhof kommend ab der Abzweigung Südtiroler Straße bis zur Kreuzung Stadionstraße). Die Sperre konnte aber ganz einfach über die Südtiroler Straße (weiter auf die Stadionstraße bzw. umgekehrt) umfahren werden.

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