Am Anfang war Männergesang

Das "ChorForum Gleisdorf" tritt heute um 19 Uhr im Haus der Musik in Gleisdorf auf.

 

Der Männergesangsverein Gleisdorf wurde schon im Jahr 1863 gegründet. Aufzeichnungen zeigen, dass erstmals im Jahr 1922 auch Frauen mitgesungen haben. Von 1978 bis 2003 hieß der Chor "Johann Josef Fux-Chor", 2003 wurde dieser auf "ChorForum Gleisdorf" umgetauft. Chorleiter ist Franz Jochum, Obmann Vinzenz Wechtitsch. "Wir sind ein gemischter Chor von 50 Männern und Frauen, wobei die Stimmen in Sopran, Alt, Tenor und Bass aufgeteilt sind. Je nach Stück singen wir auch bis zu achtstimmig", erzählt Sängerin Eva Gerstmann.

Einmal in der Woche wird im Haus der Musik geprobt. Um bei den Konzerten auf Hochtouren zu kommen, kommt es schon vor, dass auch am Wochenende, also mehrmals pro Woche, geprobt wird. "Wir haben große Freude und Spaß am gemeinsamen Singen und neue Sängerinnen und Sänger sind jederzeit herzlich willkommen", so Gerstmann.

"Unser Gesang ist vielseitig, von Klassik bis Jazz ist alles dabei", sagt sie. "Die Schöpfung" von Haydn, die "Krönungsmesse" von Mozart, Feature-Konzerte mit Simone Kopmajer und mit "The Real Group" sang man gerade erst im Oktober. Bei Uraufführungen wie "Muata Erdn" und auch an "Styria cantat" haben wir ebenfalls teilgenommen", erzählt Gerstmann.

Heute Abend gestaltet das "ChorForum Gleisdorf" die musikalische Umrahmung für eine Lesung von Gottfried Hofmann-Wellenhof im Haus der Musik um 19 Uhr. Mit diesem Konzert geht das Jubiläumsjahr des Chors zu Ende. Informationen zum ChorForum gibt es auf www.chorforum.at. ELFRIEDE BRUNNADER

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