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Deutschlandsberg

Ermittler suchen die Ursache für Brand in Forsthaus

In Trahütten brannte am Donnerstag ein bewohntes Forsthaus nieder. Eine vierköpfige Familie entkam den Flammen. Noch ist die Ursache nicht geklärt. Von Wilfried Rombold

Das Forsthaus ist rund 200 Jahre alt
Das Forsthaus ist rund 200 Jahre alt © FF Deutschlandsberg
 

Eine Familie verlor am Donnerstag durch einen Brand ihr Heim. Sechs Feuerwehren bekämpften in Trahütten (Gemeinde Deutschlandsberg) in den späten Abend noch immer die Glutnester, nachdem ein ruind 200 Jahre altes Forsthaus ein Raub der Flammen geworden war.

Kurz vor 15 Uhr war die Feuerwehr von den Bewohnern alarmiert worden. Die vierköpfige Familie mit zwei Kindern konnte sich noch rechtzeitig in Sicherheit bringen. „Die Anfahrt war nicht ganz einfach, der Brandort liegt relativ abgelegen, rund drei Kilometer von der Landesstraße entfernt“, berichtet Hannes Mörth von der Feuerwehr. Als die ersten Einsatzkräfte eintrafen, stand der Dachstuhl bereits in Vollbrand.

Schwieriger Einsatz für die Feuerwehr
Schwieriger Einsatz für die Feuerwehr Foto © Hannes Mörth

Mit insgesamt sechs Atemschutztrupps wurde der Brand auch von innen bekämpft. Die Löscharbeiten gestalteten sich schwierig, weil die Holzverschalung auf der Außenseite des Hauses abmontiert werden musste. Im Pendelverkehr brachten Tankfahrzeuge das Löschwasser an den Einsatzort. Ein Swimmingpool unmittelbar neben dem Forsthaus diente ebenfalls als Wasserentnahmestelle.

Nachdem die Glutnester im Inneren des Gebäudes aufgespürt und gelöscht worden waren, konnte Einsatzleiter Johannes Kiegerl von der Feuerwehr Trahütten erst gegen 20 Uhr das "Brand aus" geben. Die geschockte Familie wurde unterdessen von einem Kriseninterventionsteam betreut. Die Wohnräume im Erdgeschoss sind durch das Löschwasser und die Rauchgasniederschläge unbewohnbar geworden. Mittlerweile ist die Familie, die das Haus erst seit zwei Jahren bewohnte, bei Verwandten in der Region untergekommen.

Sechs Feuerwehren mit rund 60 Kräften waren im Einsatz
Sechs Feuerwehren mit rund 60 Kräften waren im Einsatz Foto © Hannes Mörth

Insgesamt waren sechs Feuerwehren eingesetzt, dazu das Rote Kreuz und die Energie Steiermark. Vorerst war nicht klar, was den Brand auslöste. Derzeit gehen Sachverständiger der Landesstelle für Brandverhütung zusammen mit der Polizei der Ursache auf den Grund.

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