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St. Nikolai ob Draßling

Metallbau Ferk gewinnt Wirtschaftspreis

Das aufstrebende Unternehmen zählt offiziell zu "Austrias Leading Companies." Um 3,5 Millionen Euro wird ein neuer Standort aus dem Boden gestampft. Von Robert Lenhard

Firmenchef Karl Ferk setzt auf eine Mischung aus moderner Technik, Innovationskraft und Flexibilität
Firmenchef Karl Ferk setzt auf eine Mischung aus moderner Technik, Innovationskraft und Flexibilität © Robert Lenhard
 

In Wirtschaftskreisen sorgt die Ferk Metallbau GmbH in St. Nikolai ob Draßling schon länger für Aufsehen. Nun bekam der südsteirische Familienbetrieb auch außerhalb der Branche eine große Bühne: Beim renommierten Wettbewerb „Austrias Leading Companies“ errang man den Bundesland-Sieg in der Kategorie „Solide Kleinbetriebe“, bundesweit Platz zwei.

Viel Zeit zum Feiern blieb Firmenchef Karl Ferk und seinen 37 Mitarbeitern aber nicht. Die Auftragsbücher sind prall gefüllt. Parallel dazu läuft der Bau des neuen Standortes, in den rund 3,5 Millionen Euro investiert werden. „Wir sind in den letzten Jahren stetig gewachsen, unser jetziger Standort platzt aus allen Nähten. Um uns weiter entwickeln zu können, war dieser Schritt unerlässlich“, erklärt Karl Ferk, der das Traditionsunternehmen bereits in vierter Generation führt.

Moderne Technik

Spatenstich für die neue, rund 4500 Quadratmeter große Halle unweit des Stammsitzes war im Juni. Bereits im Sommer 2016 soll gesiedelt werden. Neben mehr Platz freut sich Ferk dort auch auf neue technische Möglichkeiten: „Unsere neue Pulverbeschichtungsanlage ist in der Steiermark einzigartig. Sie wird mit zwei Robotern ausgerüstet, um auch komplexe geometrische Muster automatisiert beschichten zu können.“ Neu dazu kommen wird dort auch die Möglichkeit, Aluminium zu eloxieren. Mit einem Laserschneider, einem Schweißroboter und anderen High-Tech-Maschinen war die Werkstatt allerdings auch bisher schon sehr gut ausgestattet.

 

Der neue Firmenstandort soll im Sommer 2016 bezogen werden
Der neue Firmenstandort soll im Sommer 2016 bezogen werden Foto © Robert Lenhard

Die Frage nach seinem Erfolgsrezept beantwortet Ferk so: „Wir können fast alles selbst machen, sind also auf niemanden angewiesen und dementsprechend schnell und flexibel“. Breit aufgestellt ist auch das Produktportfolio. Metallteile aus dem Hause Ferk findet man weltweit in Möbeln, Leuchten, Gastroküchen, Autos, Geschäftseinrichtungen, Industrieanlagen und noch vielen anderen Bereichen.

Gastgarten als Baukasten

Ein wichtiges Standbein ist auch die Pulverbeschichtungsanlage, die zu 70 Prozent durch Lohnfertigung für andere Betriebe – vorrangig aus der Region – ausgelastet ist. Voll eingeschlagen hat zuletzt auch das selbst entwickelte und preisgekrönte Gastrodeck – ein Gastgartensystem in Modulbauweise, das schon in zahlreichen Schanigärten in Österreich und Deutschland zu finden ist.

 

Das "Gastrodeck" aus dem Hause Ferk steht schon in zahlreichen Schanigärten
Das "Gastrodeck" aus dem Hause Ferk steht schon in zahlreichen Schanigärten Foto © Ferk

Großen Wert legt Ferk aber auch aufs Betriebsklima: „Wir organisieren für unsere Mitarbeiter viele Aktivitäten und schauen, dass das Feiern und der Spaß nicht zu kurz kommen.“

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Danke für Ihr Verständnis.

FFranz
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Betriebsklima

An der Fa Ferk sieht man das ein gutes Betriebsklima und Respekt für die Mitarbeiter kein Widerspruch zu wirtschaftlichen Erfolg ist Gratulation! !!

Antworten