Advent mit HerzLeibnitzer Startfeen sind Teil des Caritas-Adventkalenders

Die Caritas Steiermark legt heuer den Adventkalender "Advent mit Herz" auf. 24 Sozialprojekte werden vorgestellt, das Siegerprojekt bekommt die eingenommene Summe. Auch die Leibnitzer Startfeen sind vertreten.

×
Artikel gemerkt

Gemerkte Artikel können Sie jederzeit in Ihrer Leseliste abrufen. Zu Ihrer Leseliste gelangen Sie direkt über die Seiten-Navigation.

Zur Leseliste
Der Adventkalender ist auch im Onlineshop der Kleinen Zeitung erhältlich
Der Adventkalender ist auch im Onlineshop der Kleinen Zeitung erhältlich © Caritas
 

Die Weihnachtszeit rückt immer näher und die Auswahl an Adventkalendern wird von Jahr zu Jahr unübersichtlicher. Von klassisch mit Schokolade über Kosmetik bis hin zu Gin gibt es alles, was das Herz begehrt. Aber etwas ist es doch, das gerade in der besinnlichen Zeit viele Herzen berührt: Die Liebe und Fürsorge, die man anderen schenken kann. In dieser Zeit des Gebens könnte dies zum Beispiel ein ganz besonderer Adventkalender sein. Die Caritas Steiermark legt daher einen ganz speziellen auf. 24 Euro kostet er, 24 steirische Sozialprojekte stellt er vor. Im Kalender befindet sich dann auch ein Code, mit dem man für sein persönliches Lieblingsprojekte abstimmen kann. Das Siegerprojekt bekommt dann die gesamt eingenommene Summe.

Christa Ploder, Koordinatorin in Leibnitz Foto © kk
Und hinter einem der Fenster steckt sogar ein Projekt aus der Region: "Startfee, für einen guten Start ins Leben". Die Zeit nach der Geburt eines Kindes ist eine große Herausforderung. Jede Familie braucht hier zwischendurch Unterstützung, doch nicht alle haben den nötigen familiären oder freundschaftlichen Rückhalt. In diesem Fall kommen die Startfeen zu Hilfe, als kostenloses und freiwilliges Angebot für Familien mit Kindern bis zum zweiten Lebensjahr. Seit Jänner sind sie auch im Bezirk Leibnitz vertreten, wo Christa Ploder die Koordination übernommen hat. "Derzeit sind hier insgesamt neun Startfeen im Einsatz, um Familien zu helfen. Und es freut uns, dass das Angebot wirklich gut genutzt wird", sagt Ploder.
Grazer Projektkoordinatorin Daniela Alton Foto © kk
"In der heutigen Zeit fehlt häufig ein entlastendes Netzwerk", sagt Projektkoordinatorin Daniela Alton. Eltern würden oft an die Grenzen ihrer Belastbarkeit kommen und sich alleine und isoliert fühlen. Die Startfeen besuchen die Familien ein- bis zweimal pro Woche und schenken ihnen Zeit und Aufmerksamkeit. "Sie haben ein offenes Ohr für Probleme, unterstützen bei der Versorgung des Babys und beschäftigen sich mit den Geschwisterkindern." Zudem begleiten sie die Eltern auch zu Arztbesuchen oder Behördenwegen und vermitteln zu anderen Hilfsangeboten.

Diskutieren Sie mit - posten Sie als Erste(r) Ihre Meinung!