Geschichten von früherAls der Nikolo noch mit dem Bartl kam

Wie aus dem steirischen Kinderschreck, dem Bartl, eine Randfigur wurde. Mit welchen Sprüchen man ihn necken konnte und warum er den Nikolaus nur mehr selten begleitet.

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Die Tradition des ´Bartl´ geht zurück ins 17. Jahrhundert
Die Tradition des ´Bartl´ geht zurück ins 17. Jahrhundert © KK
 

Heute muss sich hoffentlich kein Kind mehr vor dem Besuch des Nikolo fürchten. Früher war dieses Adventereignis ein durchaus zwiespältiges Erlebnis. Die Freude auf den Bischof war gepaart mit großer Angst vor seinem höllischen Begleiter, dem Krampus, landläufig „Bartl“ genannt.
Einige erinnern sich vielleicht noch lebhaft an diese Schreckgestalt aus Kindertagen. Kaum war das Glockenläuten und Kettenrasseln zu vernehmen, verschwanden die Mädchen und Buben unter dem Esstisch in der Stube. Der Nikolo und sein grausiger Geselle traten ein und der „Bartl“ eröffnete das Strafgericht. Er zählte den Kindern ihre Vergehen auf, daraufhin mussten sie Besserung geloben.

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