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Mureck, Bad Radkersburg

Sanierung auf der Radkersburger Bahn wird vorgezogen

Ab Montag wird an der Langsamfahrstelle auf der Radkersburger Bahn zwischen Weixelbaum und Diepersdorf gearbeitet. Bis zum 5. Dezember gibt es auf der ganzen Strecke Schienenersatzverkehr. Von Helmut Steiner

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Die Langsamfahrstelle wird bald der Vergangenheit angehören. Morgen starten die Sanierungsarbeiten © IG Neue Radkersburger Bahn
 

Steter Tropfen höhlt den Stein. Eigentlich sollte die Langsamfahrstelle zwischen Kilometer 18,3 und 20,3 auf der Radkersburger Bahn erst im Jahr 2018 saniert werden. Doch nach mehrfachen Interventionen, hauptsächlich durch die Interessensgemeinschaft „Neue Radkersburger Bahn“, hat die ÖBB Infrastruktur AG die erfreuliche Nachricht übermittelt, dass das Teilstück zwischen Weixelbaum und Diepersdorf nun schon ab morgen, Montag, saniert wird.
Bis 5. Dezember sollen die Arbeiten dauern, berichtet Armin Klein, Obmann der IG „Neue Radkersburger Bahn“. Das sei auch erfreulich für die Kraftfahrer auf der B 69 in Fluttendorf, hebt Klein hervor. Durch die Langsamfahrstelle und die so bedingte Höchstgeschwindigkeit der Züge von 30 Kilometern pro Stunde, musste an den Bahnübergängen mehr als eineinhalb Minuten hinter dem Rotlicht gewartet werden, bis die Züge passiert hatten. Weil auch die Eisenbahnkreuzungen in diesem Bereich saniert werden, ist zwischen 26. November und 3. Dezember teilweise eine Totalsperre von Bahnübergängen notwendig.

Wichtig zu wissen

Schienenersatzverkehr: 23. November bis 5. Dezember zwischen Bad Radkersburg und Spielfeld-Straß. Die Abfahrtszeiten sind etwas vorverlegt, es gibt geänderte Ein- und Ausstiegstellen.
Eisenbahnkreuzungen werden auch saniert. Bahnübergänge müssen z. T. total gesperrt werden. Sie sind separat gekennzeichnet und die Dauer der Sperre ist dabei vermerkt.


Ein klares Bekenntnis zur Radkersburger Bahn auch über das Jahr 2018 hinaus gab Verkehrslandesrat Jörg Leichtfried ab. Er traf ihm Rahmen seines Bezirkstages zum Thema „Mobilität in der Region“ auch mit Klein zusammen und fuhr mit der Bahn von Mureck nach Bad Radkersburg.
Landesrat Jörg Leichtfried (4.v.r.) traf auch mit Armin Klein (2.v.l.), dem Obmann der IG Neue Radkersburger Bahn, zusammen Foto © IG Neue Radkersburger Bahn
„Die Aufrechterhaltung steht außer Streit. Es werden auch Überlegungen zur Attraktivierung angestellt“, stellte Leichtfried klar. Die Wiederherstellung der Verbindung nach Slowenien nannte er sinnvoll. Das sei aber auch eine bundespolitische Frage und natürlich müsse die Finanzierung geklärt werden.
Um dem öffentlichen Verkehr Zuwachs zu verschaffen, setzt Leichtfried auf Mikroverkehrsysteme, zugeschnitten auf die regionalen Bedürfnisse.

Kommentare (2)

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James47
3
1
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Geld

Ist es nicht schade ums Geld, das man die Strecke saniert. Da ja sowieso demnächst das Aus zu erwarten ist, bei diesem Defizit welches die Strecke tagtäglich einfährt. Umsteigen auf den Bus, erreicht auch vielmehr Menschen.

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georg777
0
3
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so nicht...

Anscheinend fahren sie nicht oft mit der Bahn, ich als Vielfahrer bzw. Pendler kann Ihnen nur widersprechen. Wenn Sie jeden Tag fahren müssten, dann würden Sie verstehen, dass die Bahn wesentlich bequemer und wahrscheinlich auch schneller ist als ein Bus.

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