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Gnas

Ein Kunstwerk, das verbindet

Am Freitag wird auf dem Gnaser Marktplatz „la familia“ enthüllt. Die Skulptur soll ein wichtiges Symbol für Zusammenhalt und Zukunft sein. Von Helmut Steiner

Bürgermeister Gerhard Meixner, Fernando Crespo, Ortsbürgermeister Franz Kazianschütz, Maria Gsellmann und der Abgeordnete Anton Gangl mit der Tafel zur Skulptur. Das Kunstwerk selbst wird am 2. Oktober um 11.30 Uhr enthüllt © Fotobank
 

In Gnas ist – was die Zahl der Gemeinden betrifft – die größte Fusion in der Steiermark vollzogen worden. Der Blick auf die Landkarte zeigt, dass die zehn Ortsteile zusammen die Form eines Herzens bilden. In dessen Zentrum wird am Freitag eine Skulptur enthüllt, die an das markante Datum erinnert und zugleich den Zusammenhalt der neuen Regionsgemeinde verdeutlichen soll. Entsprechend ist auch das Kunstwerk gestaltet und es hat auch einen Namen, der quasi Programm ist: „la familia“ Gnas.

Zukunftsbotschaft

Figuren, die Kinder und Erwachsene darstellen, Familien als Träger der Zukunft für ein gemeinsames, lebens- und liebenswertes Zusammenleben – das ist die Botschaft, die damit transportiert werden soll. „Wir wollen damit eine klare Zukunftsbotschaft setzen und das gute Zusammenleben der Familien in den Vordergrund rücken“, betont Bürgermeister Gerhard Meixner.
Der Name stellt aber auch eine zusätzliche Verbindung her: zum Künstler, der die Skulptur gestaltet hat. Es ist der Bolivianer Fernando Crespo Camacho. Von ihm stammen bereits der Franziskus in Tieschen und der Ritter in Grabersdorf. Franz Kazianschütz hat dem Metallkünstler seine Werkstatt zur Verfügung gestellt.

"la familia" Gnas

Die offizielle Aufstellung und Enthüllung der Skulptur, die der bolivianische Metallkünstler Fernando Crespo Camacho gestaltet hat, findet am Freitag, 2. Oktober, um 11.30 Uhr statt.


Crespo ist auch der Botschafter einer besonderen Partnerschaft des Steirischen Vulkanlandes mit der Region Independencia im bolivianischen Departamento Cochabamba. „Es gibt mittlerweile ein Netzwerk weltweit, wo überall Skulpturen von Crespo stehen“, betont der Landtagsabgeordnete Anton Gangl. Es schafft eine Klammer zwischen unterschiedlichen Kulturen und Gnas ist künftig Teil davon.
Crespo erhält eine Spende für seine Arbeit. Die wird er mit in seine Region nehmen, wo sie Projekten zugutekommt.

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