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Landtagswahl

So geht die SPÖ ins Rennen: Die oststeirischen Kandidaten für den Landtag

Die SPÖ Oststeiermark nominierte ihre Kandidaten für die Landtagswahl: Hinter Landesrat Michael Schickhofer sind Wolfgang Dolesch und zwei Neueinsteigerinnen.

SPÖ-Bezirksvorsitzender Franz Schleich, Staatssekretärin Sonja Steßl, Cornelia Schweiner und Martin Weber (von links) © Verena Gangl
 

Die Landtagskandidaten der SPÖ für den Wahlkreis Oststeiermark (Bezirke Weiz, Hartberg-Fürstenfeld, Südoststeiermark) sind gewählt: An den Spitzenpositionen gereiht sind der Weizer Landesrat Michael Schickhofer, die Neueinsteigerin Cornelia Schweiner aus Fehring, der Landtagsabgeordnete Wolfgang Dolesch aus Neudau und die zweite Neueinsteigerin Petra Pieber aus Weiz (Portraits rechts). Der bisherige Abgeordnete Siegfried Tromaier aus Hirnsdorf kandidiert „aus persönlichen Gründen“ nicht mehr.

Realistisches Ziel für die SPÖ sind drei Mandate im Wahlkreis. Wenn Schickhofer wieder Landesrat wird, könnten also Schweiner, Dolesch und Pieber in den Landtag einziehen. Für den Nächstgereihten, den Tieschener Bürgermeister Martin Weber, der seit 2010 als Landtagsabgeordneter fungiert, wird es somit eng. „Als Sozialdemokrat, mit Betonung auf Demokrat, akzeptiere ich die Entscheidung“, so Weber.

Neue Vorgangsweise

Alle 23 Bewerber aus dem Wahlkreis unterzogen sich heuer erstmals einem Hearing. „Wir haben die Reihung der Hearingskommission übernommen und dann im Reißverschlussprinzip Frauen und Männer abwechselnd gereiht“, erklärt Schickhofer. So sei Weber am „Kampfmandat“ gelandet. Und so hätten es auch die zwei Neueinsteigerinnen, die beim Hearing überzeugten, ganz nach vorne geschafft.

Gerade Schweiner war ja im Vorfeld im Gespräch, da sie als Mitarbeiterin im Büro von Landesrätin Bettina Vollath den Quereinstieg schaffte und erst kürzlich zurück in ihre Heimat Fehring gezogen ist. „Mir geht es darum, politisch an meinen Taten gemessen zu werden und nicht daran, ob ich ein ,Protektionskind‘ bin“, betont Schweiner.

Sonja Berger
Landesrat Michael Schickhofer © Sonja Berger

Michael Schickhofer: Der Landesrat

Wohnort: Anger
Alter: 35
Beruf: Landesrat für Bildung, Jugend und Familie seit 2013
Politisch aktiv: seit 20 Jahren
Familie: verheiratet, zwei Kinder, Minna (6) und Vincent (4)
Anliegen: Kinderbetreuung ausbauen, Impuls- und Innovationszentren stärken

 

Verena Gangl
Cornelia Schweiner aus Fehring © Verena Gangl

Cornelia Schweiner: Die Heimkehrerin

Wohnort: wieder Fehring
Alter: 35 Jahre
Beruf: Politische Referentin im Büro von Landesrätin Bettina Vollath (zuständig für Frauen- und Gleichstellungsagenden, Integration und Bildung); ursprünglich Kindergarten- und Sozialpädagogin
Familie: in einer Partnerschaft lebend, Sohn Tobias (10)
Politisch aktiv: seit dem Jahr 2008 parteipolitisch bei der SPÖ tätig
Anliegen: Stärkung des regionalen Arbeitsmarktes, Etablierung eines regionalen Bildungsplanes, Ausbau des Schienennetzes sowie Forcierung des sozialen Zusammenhalts, beispielsweise durch Zeithilfsnetze

 

 

Sonja Berger
Wolfgang Dolesch ist Bürgermeister in Neudau © Sonja Berger

Wolfgang Dolesch: Der Politikerfahrene

Wohnort: Neudau
Alter: 45 Jahre
Beruf: Landtagsabgeordneter und Bürgermeister; ursprünglich AHS-Lehrer, dann Erwachsenenbildner
Familie: verheiratet, zwei Töchter (18, 13)
Politisch aktiv: seit dem 16. Lebensjahr (Junge Generation, 20 Jahre Gemeinderat, ab 2006 Bürgermeister, seit Dezember im Landtag)
Anliegen: Arbeitsplätze schaffen und sichern (auch am 2. und 3. Arbeitsmarkt) und regionale Gesundheitszentren etablieren – durch Vernetzung bestehender und Schaffung neuer Angebote

 

Sonja Berger
Petra Pieber ist Gemeinderätin in Weiz © Sonja Berger

Petra Pieber: Die Neueinsteigerin

Wohnort: Weiz
Alter: 47 Jahre
Beruf: Geschäftsführerin der gemeinnützigen Dienstleistungsgesellschaft Weiz, zuvor führende Positionen, etwa bei Spar oder Ikea
Familie: verheiratet, ein Sohn (24)
Politisch aktiv: seit 2010 im Gemeinderat Weiz
Anliegen: vor allem Arbeitsmarktpolitik: Verstehen, welche ausgebildeten Kräfte die Wirtschaft braucht, aber auch die Rahmenbedingungen für den zweiten Arbeitsmarkt so gestalten, dass auch nicht so einfach vermittelbare Menschen Perspektiven haben

 

 

 

 

 

 

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