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Bahnprojekt

Die Weichen für die Bahn wurden gestellt

Der Lückenschluss in Form einer Eisenbahnverbindung von Bad Radkersburg nach Gornja Radgona nimmt mit der Machbarkeitsstudie Fahrt auf. Von Regina Trummer

Bezirkshauptmann Alexander Majcan, Bürgermeister Stanislav Rojko, der Landtagsabgeordnete Anton Gangl und Bürgermeister Josef Sommer vor jenem Bereich der Mur, über den die Eisenbahnbrücke führen wird
Bezirkshauptmann Alexander Majcan, Bürgermeister Stanislav Rojko, der Landtagsabgeordnete Anton Gangl und Bürgermeister Josef Sommer vor jenem Bereich der Mur, über den die Eisenbahnbrücke führen wird © Regina Trummer
 

Ich glaube, dass uns ein Meilenstein gelungen ist“, atmet der Landtagsabgeordnete Anton Gangl hörbar auf, weil er nach langen Jahren der Planung nun endlich die Machbarkeitsstudie der Eisenbahnverbindung zwischen Bad Radkersburg und ihrer jenseits der Mur gelegenen Schwester Gornja Radgona, vor sich liegen hat. Gemeinsam mit Regierungskommissär Josef Sommer, Bezirkshauptmann Alexander Majcan und dem Stadtchef von Gornja Radgona, Stanislav Rojko, betont Gangl die immense Bedeutung dieses Projektes, weil damit auch die Verbindungen nach Spielfeld und Ljutomer, in umliegende Regionen und zum internationalen Bahnnetz verbessert werden.

„Interessant ist die Strecke für Tagespendler von Slowenien nach Österreich, aber auch für die Öffnung Gornja Radgonas in alle Richtungen“, meint Rojko, der sich vom Lückenschluss einen wichtigen Entwicklungsschub erwartet. Konkret geht es bei diesem um 2,85 Kilometer Geleise und eine 150 Meter lange Brücke über die Mur sowie verhältnismäßig geringe Kosten von rund 20 Millionen Euro.

Zukunftsprojekt

 Für Gangl ist es ein Zukunftsprojekt, das aus der Historie kommt, weil die Bahnbrücke ja bis zum Ende des Zweiten Weltkriegs vorhanden war. „Und erstmals seit 2003 gibt es eine politische Einigung der Regionen Slowenske Gorice/Goricko und Südoststeiermark-Vulkanland auf eine Variante. Der Lückenschluss ist auch eine Wiedergutmachung, eine Lebensader der Region wird wieder hergestellt“, freut sich der Landtagsabgeordnete.

Jetzt geht es um Finanzierung und Umsetzung im Rahmen eines Staaten übergreifenden Projektes – frühestens in drei Jahren wird mit einem Baubeginn gerechnet. Der interessierten Öffentlichkeit präsentiert wird die Machbarkeitsstudie am 27. Jänner im Zehnerhaus von Bad Radkersburg.

Daten & Fakten

Die Machbarkeitsstudie einer Eisenbahnverbindung von Bad Radkersburg nach Gornja Radgona wurde von beiden Städten finanziert. Der Lückenschluss verbindet die Bahnhöfe Bad Radkersburg und Gornja Radgona über eine Murbrücke.

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Danke für Ihr Verständnis.

ginzo
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Regionalpolitiker,

welche zu schwach sind, die regionalen wichtigsten Probleme, z. B. den vielgeprießenen Wirtschaftsaufschwung, der nie eingekehrt ist und der monatlichen Steigerung der Arbeitlosenrate entgegenzuwirken, neigen dazu, Liebhaberprojekte wie dieses der Eisenbahnfreunde (ein Verein) zu unterstützen.

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steirer1970
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bringt

dem österr. staatsbürger ausser kosten nichts!! typisch für unsere politik, für dringend notwendige straßenprojekte wie z.b. die umfahrung von kirchberg ist kein geld da, aber eine brücke nach slowenien bezahlen wir! danke herr gangl!

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steptrev
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Wer eine Umfahrung von Kirchberg fordert ...

hat die letzten 20 Jahre verpasst. Glücklicherweise ist die Verkehrsplanung heute weiter und investiert in Bahn-Infrastruktur statt in noch mehr Straßen.

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paintball
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Mondmann

werter steptrev wohnt wohl am Mond und schaut sich das ganze von oben in sicherer Entfernung an

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steirer1970
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das

erklären sie mal den Menschen die entlang der Bundesstraße zwischen Felbach und Gleisdorf wohnen! Oder denen die täglich nach Graz pendeln!!

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