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Saatgut gratis erhältlichDen eigenen Garten in ein Bienenparadies verwandeln

In der Region werden ab sofort 2500 Päckchen Saatgut verschenkt. Damit können auch private Haushalte Bienenweiden pflanzen und so einen Teil zur Rettung der wichtigen Tiere beitragen.

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Michael Fend, Franz Fartek und Johann Kaufmann freuen sich über Unterstützung © Matthias Janisch
 

Wer liebt ihn nicht, den fein säuberlich gepflegten und gemähten Rasen im eigenen Garten. Die Antwort: Bienen. In vielen heimischen Gärten und Äckern finden die wichtigen Lebewesen keine Lebensgrundlage mehr. Seit zwei Jahren setzen sich die Bauern des Vulkanlandschweines gegen das Bienensterben ein. Nun wollen sie auch die Haushalte im Vulkanland miteinbeziehen. Ab sofort gibt es für Privatpersonen eine Samenmischung, um einen Teil des eigenen Gartens in eine bunte Bienenweide zu verwandeln. „Uns geht es nicht darum, dass man den ganzen Garten umgestaltet. Aber mit einem kleinen Streifen wäre schon viel geholfen“, erklärt Initiator Johann Kaufmann.

Die 2500 kleinen Päckchen sind bei Fleischern in der Region und verschiedenen Gastronomen in der Region kostenlos erhältlich. Mit den 200 Gramm können rund 50 Quadratmeter Garten bepflanzt werden. „Wenn jeder eine gewisse Fläche zum Bienenparadies macht, dann haben wir schon viel geschafft“, hebt Kaufmann hervor. Für ein blühendes Ergebnis sollte man den Boden ein wenig auflockern und das Saatgut mit Sand oder feiner Erde vermischen und ausstreuen. Dann sollte die Aussaat wenige Millimeter tief in die Erde gerecht werden. Zum Schluss den Boden leicht verdichten und ausreichend gießen.

Die Bauern des Vulkanlandschweines pflanzen die Bienenweiden seit zwei Jahren am Rande ihrer Felder und an Wegen an. So konnte die Gesamtfläche in den letzten Jahren stark vergrößert werden. Summte es 2017 nur auf 70.000 Quadratmetern Bienenweiden in der Region, sind es zwei Jahre später mehr als 600.000 Quadratmeter. Eine erfreuliche Entwicklung, auch für den Landtagsabgeordneten Franz Fartek: „Fast 80 Prozent unserer Lebensmittel sind von Bienen abhängig, ohne sie gäbe es keine regionalen Köstlichkeiten. Wir können stolz sein, in diesem Bereich ein Vorreiter zu sein.“

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