Kategorie "Start-ups"

"Ich will nicht, dass die Bauern aussterben“, sagt Theresa Imre. Die 32-Jährige aus Stainz ist der führende Kopf von markta.at, dem digitalen Bauernmarkt. Das Netzwerk ist seit 2018 angewachsen auf derzeit 180 Kleinbauern. Das System funktioniert in etwa so: Ich bestelle online meine gewünschten Lebensmittel für beispielsweise Mittwoch, dann wird für mich an diesem Tag in der Früh frisch das Brot gebacken oder kurz davor das Gemüse geerntet. Die Ware wird im Logistikzentrum von markta.at verpackt und verschickt, „es gibt bei uns keine sieben Zwischenhändler, wo die Bauern draufzahlen“, so Imre. Außerdem betont die Unternehmerin, dass kein Abfall entsteht, weil man nachhaltig mit Schafswolle verpacke.
Der Fokus liegt derzeit noch auf Wien. „Wien hat verhältnismäßig etwa viel weniger Bauernmärkte als Graz“. Ein Standort in Graz dürfte aber das nächste Ziel sein. Imre hält fest: „Wir sind nicht die Billigsten mit dem größten Angebot, aber es ist das direkteste System. Wir wollen den Lebensmittelhandel neu denken.“