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Online-Bauernmarkt MarktaTheresa Imre bringt die Region per Klick auf den Tisch

Theresa Imre aus Stainz betreibt einen Online-Bauernmarkt, der neue Logistiklösungen und völlige Transparenz verspricht.

© Josef Siffert
 

Wenn Theresa Imre Anfang Dezember Äpfel aus Neuseeland im Supermarktregal entdeckt, kann sie schon einmal lauter werden. “Es kann einfach nicht sein, dass Obst in einer Saison, in der es bei uns super verfügbar ist, von irgendwoher aus der Welt importiert wird”, sagt die 29-Jährige.

Die Stainzerin sieht es als ihre Mission, regionale Lebensmittel zu fördern und für jeden verfügbar zu machen. Vor drei Jahren gründete sie daher in Wien den Online-Bauernmarkt Markta, auf dem verschiedenste Betriebe ihre Erzeugnisse anbieten – von Milch und Gebäck bis zu Bio-Cremehonig oder Wagyu Rib-Eye-Steaks.

Zur Person

Theresa Imre, geboren 1990, stammt aus Stainz und lebt in Wien, wo sie IBWL und Social-Ecological Economics studiert hat.
2016 gründete sie den Online-Bauernmarkt Markta (www.markta.at).
Diese Woche wurde das Start-up mit dem SDG-Award für Nachhaltigkeit vom Senat der Wirtschaft ausgezeichnet.

Viele der Produzenten haben auf der Plattform ihren eigenen Online-Marktstand, den sie selbst betreuen. Seit diesem Jahr verfügt Markta in Floridsdorf zudem über ein Logistikzentrum, von dem aus Produkte von rund 40 Betrieben gebündelt verschickt werden. Mit diesem Schritt will das Start-up eine ehrliche Alternative zum Supermarkt bieten. Neben der österreichweiten Zustellung per Post setzt Markta auch auf neue Logistiklösungen. So können die Einkäufe in Wien auch bei bestimmten Abholstellen mitgenommen werden.

Wien.memo

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Derzeit arbeitet das Markta-Team zusätzlich daran, mithilfe der Blockchain-Technologie jeden Schritt eines Produkts vom Erzeuger bis zum Kunden völlig transparent und für jeden einsehbar abzubilden. Das könnten Supermärkte wohl auch. “Es würde ihnen aber vermutlich eher schaden”, so Imre. Wie sich jeder am Start-up beteiligen kann und warum es beim Verpacken auf Schafwolle setzt, erzählt die Gründerin im „Startgespräch“  – dem Wirtschaftspodcast der Kleinen Zeitung.

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