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Steirer des TagesDem Himmel so nah - eine Hommage an die Steiermark

Ein gebürtiger Deutscher, der die steirischen Berge liebt: Franz Josef Dorn (63) hat ihnen einen Bildband gewidmet.

© Privat
 

Es gibt Zeitgenossen, die fliegen bis zu 27 Stunden und fast 18.000 Kilometer, nur um festzustellen, dass die Südalpen Neuseelands nicht schöner sind als unsere wunderbare obersteirische Alpenlandschaft“, schüttelt Franz Josef Dorn den Kopf. Er ist einer, der sich nicht sattsehen kann an der heimischen Bergwelt, die Gipfel vom Hochschwab übers Gesäuse bis in die Niederen Tauern seit Jahrzehnten erkundet. Und er ist einer, der sich nicht sattdenken kann, was das Leben betrifft, die Schöpfung und die Verantwortung des Menschen ihr gegenüber.

Es arbeitet in ihm, und es muss heraus aus ihm. Vier Bildbände hat er schon herausgebracht: „Ein herrliches Stück Steiermark“, „Ein Glück, hier zu leben - Steirerland“, „Berge, die im Wasser träumen“ und „Eine Hymne an das Leben“. Allesamt Bildbände, teils mit tief gehenden, ermutigenden aber auch kritischen Texten und Interviews mit Prominenten garniert. Jetzt hat der aus Westfalen stammende Bauingenieur, der seit 35 Jahren im obersteirischen St. Marein-Feistritz lebt, seine nächste Liebeserklärung an die Berge veröffentlicht: „Dem Himmel so nah – Eine Hommage an die Obersteiermark“.

Zur Person

Franz Josef Dorn, geboren 1955 in Westfalen, verheiratet und Vater zweiter erwachsener Kinder. Er ist Lehrer an der Berufsschule Murau, Fotograf und Buchautor.
Sein Buch „Dem Himmel so nah – eine Hommage an die Obersteiermark“ kostet 24,90 Euro und ist in steirischen Buchhandlungen erhältlich.
Informationen unter www.fjdorn.at

„Ich versuche mit Bildern und Wörtern Anstöße zu geben – das Bewusstsein für das Schöne zu wecken“, beschreibt Dorn, was ihn antreibt. Als Lehrer an der Berufsschule Murau treibt ihn auch an, angehenden Maurern den Horizont über den Unterrichtsstoff hinausgehend zu erweitern. So hat er den mittlerweile 105-jährigen Marko Feingold, der vier Konzentrationslager überlebt hat, in die Schule eingeladen und fährt jährlich mit Schülern zu ihm nach Salzburg, um über die Schrecken der Vergangenheit genauso zu reden wie über Hoffnungen für die Zukunft.
Das Träumen von einer heilen Welt will er auch mit 63 Jahren nicht aufgeben:

„Natürlich bin ich Realist und sehe, was in dieser Welt vorgeht und schiefläuft. Und doch habe ich mir einen Hauch dieses naiven Traums bewahrt.“

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