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Steirer des Tages

„Zum Tüfteln anregen“

Naturwissenschaft soll kompliziert sein? Alles ein Märchen! Das stellen fünf Grazer Biologinnen mit ihrem Buch unter Beweis.

Susanne Plank, Doris Nesitka, Andrea Günther, Gudrun Zollneritsch, Karin Hecke © LEIS/KK
 

Mehr als 200 Kinder aus sechs Schulen, neun Partner aus Wissenschaft und Wirtschaft – aber ein einziges gemeinsames Ziel: von Kindern für Kinder Wissen vermitteln. Das war die Grundidee des Projektes „IN-betweeN“ der Grazer „Arbeitsgemeinschaft Kind und Wissenschaft“ („Arge Kiwi“). Ganz konkret erklärten dabei ältere Schüler jüngeren naturwisschenschaftliche Experimente – die sie zuvor von Studenten vermittelt bekommen hatten.

Dass dieses Projekt, das in Kooperation mit der Kleinen Kinderzeitung entstanden ist, nicht ohne etwas Bleibendes zu Ende gehen sollte, stand für die fünf Biologinnen der „Arge Kiwi“ von Beginn an fest. Andrea Günther: „Wir waren uns lange nicht sicher, was es werden sollte – ein Buch, ein Film, ein Blog. Am Ende haben wir uns für ein Buch entschieden, weil man das immer wieder zur Hand nehmen und nachblättern kann. Darin findet sich jeder wieder, der beim Projekt mitgemacht hat – vom Volksschulkind, das ein Bild gemalt, bis zum Studenten, der sich ein Experiment ausgedacht hat.“

Die „Arge Kiwi“

Der gemeinnützige Verein „Arbeitsgemeinschaft Kind und Wissenschaft“ wurde 2008 von den fünf Biologinnen Susanne Plank, Andrea Günther, Doris Nesitka, Karin Hecke und Gudrun Zollneritsch gegründet.

Das Buch „Von uns für dich erklärt“ kann über die
Homepage bezogen werden:
www.arge-kiwi.at

Idee umgesetzt

Weil sich während des Projektes zeigte, dass sich komplexes, naturwissenschaftliches Wissen anhand von Geschichten am besten kindgerecht aufbereiten lässt, wurde diese Idee auch im Buch „Von uns für dich erklärt“ umgesetzt. So erfährt man etwa in „Der Ritter und der Schatz“, warum warme Luft mehr Platz braucht als kalte, oder bei „Der schlaue Prinz“, weshalb Rotkrautsaft mit einem Schuss Zitrone blau wird. „Das Märchen lesen, kurz nachdenken und dann zur Lösung umblättern – durch dieses Konzept wollen wir zum Tüfteln anregen“, sagt Doris Nesitka.

Auf den Spuren großer Entdecker

Apropos tüfteln: Das wurde auch innerhalb der Arbeitsgemeinschaft schon wieder ausführlich gemacht – und zwar für das neue Projekt „Schau rein!“. Unter dem Motto „Technik zum Anfassen“ begibt man sich dabei auf die Spuren großer Entdecker und Erfinder. Andrea Günther über das Besondere daran: „Wir wollen erstmals leer stehende Geschäftsräume oder andere geeignete Plätze nutzen, um Wissen zu vermitteln. Diese werden dann von Studierenden aus den Bereichen Physik und Biologie bespielt.“

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