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Steirer des Tages

Pomp und Paukenschlag

Leonhard Waltersdorfer gewann internationalen Musikwettbewerb. Auch eine CD mit Eigenkompositionen und eigenen Arrangements hat der 21-Jährige aufgenommen. Von Barbara Kluger

Schon mit fünf Jahren lernte Leonhard Waltersdorfer (21) an der Musikschule Schlagzeug spielen © PRIVAT
 

Das Musikvirus packte Leonhard Waltersdorfer schon früh. Dabei war es reiner Zufall, dass der 21-Jährige, der als Kind eigentlich Weltraumforscher werden wollte, im Alter von fünf Jahren beim Schlagwerk landete. „Am liebsten hätte ich damals Steirische Harmonika gelernt. Das gab’s an der Musikschule aber nicht.“

Zur Person

Leonhard Waltersdorfer wurde am 20. Dezember 1993 in Graz geboren.
Aufgewachsen ist der junge Musiker in Heiligenkreuz am Waasen als ältester von drei Brüdern.
Im Sommer gewann er im italienischen Pescara und in Montebello della Battaglia den internationalen Schlagzeug-Wettbewerb, die Italy Percussion Competition.
Seit März 2014 studiert er an der Musik- und Kunstprivatuniversität der Stadt Wien. Seinen ersten Musikunterricht erhielt er mit fünf Jahren.


Der Zufall hatte offensichtlich ein glückliches Händchen, denn bis heute ist Waltersdorfer seinem Musikfach treu geblieben. Seit März 2014 studiert er in Wien in der Klasse des Wiener Philharmonikers Anton Mittermayr. Mit großem Erfolg, wie sich heuer im Sommer zeigte, als der junge Steirer in Montebello della Battaglia und in Pescara seine ersten internationalen Perkussions-Wettbewerbe gewann.
Quasi ganz nebenbei hat Waltersdorfer im Sommer „Alle Jahre Vibra“ aufgenommen, eine CD mit Eigenkompositionen und eigenen Arrangements von Weihnachtsliedern, gespielt auf dem Vibraphon, seinem liebsten Perkussionsinstrument.


„Am Schlagwerk fasziniert mich besonders, dass es extrem vielseitig ist“, so Waltersdorfer. „Da kann einem nie fad werden.“ Besonders große Freude macht ihm das Zusammenspielen mit anderen Musikern. „Ein Job in einem Orchester wäre der Wahnsinn!“


Weitere Wettbewerbe stehen vorerst nicht auf dem Programm, dafür aber gleich zwei Auftritte: einer bei Dvo(r)áks 9. Symphonie in Wien, ein weiterer am 25. Jänner im Orpheum Graz.


Zeit für Freizeit bleibt ihm dennoch, etwa fürs Kino und fürs Bouldern. Aber: „Mein größtes Hobby ist die Musik!“

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