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Pflegeheime, ImpfstrategieKritik von der Patientenanwältin: "Vorbereitung wurde verschlafen"

Patientenanwältin Michaela Wlattnig analysiert schonungslos die Schwachstellen im Pflegesystem: Fehlendes Personal, zu wenig Kontrolle, Corona-Tote und warum der Bund die Impfvorbereitung verschlafen hat.

Patienten- und Pflegeanwältin Michaela Wlatnig © (c) steiermark.at/Streibl
 

Die steirische Patienten- und Pflegeanwältin Michaela Wlattnig kämpft für neue Strukturen in der Pflege – derzeit ortet sie eine Reihe von Problemzonen. Die wichtigsten Punkte in Stichworten:

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Danke für Ihr Verständnis.

Stadtkauz
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Die Zustände in der Steiermark sind beispiellos

Gott sei Dank wurde jetzt von kompetenter Seite, spät aber doch, auf die Mißstände im Gesundheitsbereich hingewiesen. Und hoffentlich besinnt man sich bei der Steiermärkischen Landesregierung jetzt endlich einmal darauf, das zu tun, wofür man gewählt worden ist. Nämlich für die Bevölkerung zu arbeiten!

ma12
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kasperl

Unsere Landesregierung hat sich dem Niveau der Bundesregierung angeglichen. Pressekonferenzen und Show, anstatt von Arbeit. Danke an die TÜRKISEN, die größten Versager der letzten Jahrzehnte.

feringo
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Impfverweigerer erfassen

Ich verstehe nicht, warum man die Impfverweigerer nicht schon längst erhoben hat. Dadurch brauchten diese bei der Impfstoffverteilung nicht berücksichtigt werden. Sollten sie ihre Meinung ändern, kämen sie zum Schluss dran.

compositore
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@feringo

Die Impfverweigerer spielen doch gar keine Rolle. Heute In den Nachrichten , .... außergewöhnlich, viele Pflegekräfte und Dienstnehmer in Krankenhäuser verweigern zur Zeit die Impfung ...
ABER: Bei diesen Impfdosen, die zur Zeit im Gespräch sind, ist Österreich nicht einmal zu 50% bis Jahresende durchgeimpft. In der Steiermark ist mit einer Impfung der Nicht-Risikogruppen nicht vor Spätsommer zu rechnen (Bogner-Strauß, heute).

feringo
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compositore : Die Impfverweigerer spielen ...

Woher sollten die Impfplaner wissen, wer sich nicht impfen lässt? Daher werden sie annehmen müssen, dass auch von denen welche zu impfen wären. Würden sich die Impfverweigerer dezidiert als solche registrieren lassen, brauchte man sie nicht berücksichtigen. Das wäre meines Erachtens schon ein Planungsvorteil.

compositore
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Umfragewerte

Laut einer Umfrage sind derzeit nur ca. 30 Prozent der Österreicher bereit, sich impfen zu lassen. (Wr. Zeitung.26.12.20)
Mit dieser Zahl dürfte man schon planen können.

feringo
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compositore : Umfragewerte

Ja, freilich, da stimme ich schon zu aber juristisch haltbar ist es nur durch eine persönliche Registrierung.

Immerkritisch
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In der Steiermark

hat man nämlich noch länger geschlafen!
Aber es ist niemand dafür verantwortlich!

wieringer
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Pflegenotstand

Sie haben in allem recht, das ist erst der Anfang einer Misere, die Zustände werden sich in der Pflege nicht verbessern, sondern noch mehr verschlechtern. Zuerst gehört das Personal, das an vordester Stelle arbeitet, in alle Entscheidungen eingebunden. Dafür brauche ich keine Experten, die sind vorhanden, ihr müßt sie nur befragen. Aber Menschen, die fleißig arbeiten, sind wahrscheinlich zu blöd, um befragt zuwerden. Traurig, aber wahr.

GanzObjektivGesehen
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Erhöhung des Personalschlüssels, höhere Gehälter, attraktivere Arbeitszeitmodelle, ein Schwerpunkt auf höhere Ausbildungszahlen.

Überraschung. Der Pflegeberuf ist schwierig und fordernd. Da ist man schon mit der Anzahl der in Frage kommenden Personen limitiert. Und dann wäre zu klären, wer in Österreich auf was verzichtet, um die Kosten für eine „optimale“Pflege zu finanzieren.
Denn die Kosten werden mittelfristig explodieren.

freeman666
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Warum hat die Patientenanwältin nicht schon im Sommer oder Herbst

auf diese Missstände hinweisen können?
Amüsant, dass hinterher die „Experten“ immer alles besser wissen.
Warum genau diese „Experten“ sich dauernd erst dann zu Wort melden, wenn Fehler bereits passiert sind, lässt sie nicht besonders glaubwürdig oder gar kompetent erscheinen.
Hilfreich ist das nicht!

Stadtkauz
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@free

Habe ich Sie richtig verstanden, dass es Ihrer Meinung nach falsch ist, Fehler, die gemacht worden sind, aufzuzeigen? Vielleicht unter dem "Vogel-Strauss-Motto" "Wir haben eh alles im Griff"? Und sind Sie Hellseher, dass Sie Fehler erkennen, bevor Sie gemacht werden?

Immerkritisch
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Das wird gerne

von Schwarzen/Türkisen so gehandhabt!
Und jetzt fest Daumen runter!!!!!!

GanzObjektivGesehen
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Und das Wetter von Morgen erfahren sie Übermorgen...

pescador
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Stimmt

Am 18. Oktober 2020 gab es auf kleine.at ein Interview mit der Patientenanwältin. Thematisiert wurden auch Pflegeheime. Mit keinem Wort wurde auf die jetzt erhobenen Vorwürfe hingewiesen.
Im Nachhinein ist es immer leicht als Expertin zu kritisieren.

strassal
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Stimmt

Eigentlich müsste man die Versäumnisse der Patientenanwältin aufzeigen...

Immerkritisch
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Sie ist aber nicht verantwortlich

für die Versäumnisse der steirischen Politik!