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Analyse zum Sparkurs

Hartberg: Schmerzhafter Weg aus der Komfortzone

Der Sparkurs in der Stadt Hartberg läuft an. Am Montag sollen die Gemeinderäte über das Projekt und die "Reformgruppe" entscheiden. Die Geldtöpfe sind ausgeräumt, der Handlungsdruck ist groß. Von Thomas Pilch

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Defizite können nun nicht mehr aus der Veranlagung abgedeckt werden
Defizite können nun nicht mehr aus der Veranlagung abgedeckt werden © AP/Sarbach
 

Viel Staub hat die schwarz-rote Koalition der Stadt Hartberg mit ihren Sparanstrengungen aufgewirbelt. Eine „Reformgruppe“ hat, wie berichtet, damit begonnen, die Verwaltung und die kommunale Struktur der Gesellschaften nach Optimierungspotenzialen zu durchleuchten. Als erste Maßnahme trennte sich die Gemeinde dann von Stadtmarketing-Leiterin Regina Hinze. Offiziell kommuniziert wurde der neue Kurs nicht, was bei der Opposition, aber auch, wie der Kleinen Zeitung zu Ohren kam, in der Beamtenschaft Irritationen auslöste.

Kommentare (4)

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Millionen ohne nachhaltigen Erfolg verjuxt !

Seit Jahren beobachte ich den unprofessionellen Umgang mit dem Erlös aus dem Sparkassenverkauf. Ohne Visionen und Oberwart Jahre hinterher hechelnd wurden die Millionen in prestigeträchtige Projekte ohne nachhaltige, langfristige Wirkung ausgegeben - ein Teil wurde noch dazu verspekuliert. Über den derzeitigen Ansatz einer "Restrukturierung" kann man sich nur wundern.

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Interessant, wie sorglos und locker da in Hartberg das Geld verschleudert wurde,

wohl zum Ruhme der - in diesem Fall schwarzen - Gemeindeführung und des Bürgermeisters.
Wir ersehen daraus: Nicht nur rote Bürgermeister und Kommunen brachten so etwas zustande.
Überhaupt denke ich, dass so etwas mehr an der persönlichen Verfasstheit der handelnden Personen liegt, als an deren Parteizugehörigkeit. Gute Leute sind gut, schlechte arbeiten schlecht, egal welche Parteifarbei sie haben.
PS. Es gibt da noch das positive Beispiel der obersteirischen Kommune Trieben, wo - nachdem zwei rote Bgm. viel Misswirtschaft machten - seit 2009 ein neuer - wiederum roter - Bürgermeister hervorragende Sanierungsarbeit leistet, zusammen mit allen GR-Fraktionen.

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kleinalm
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Naja!

Aber in einer Roten Gemeinde ist die Chance deutlich größer dass danebengegriffen wird.

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@ kleinalm: Also wer da eventuell quasi "genetisch" mehr veranlagt

wäre, danebenzugreifen, darüber will ich nicht philosphieren, weil ich dies eher für müssig halte.
Doch da sie offenbar bestens im Bilde sind über "rote" Sündenfälle, so nenne ich jetzt noch zwei "schwarze", und dies sind nicht alle, welche mir einfallen:
- Mariazell.
- Waidhofen an der Ybbs. Dort schaffte es der damalige Bgm. etwa 1999 1,5 Mio Euro spekulativ anzulegen, welche etwa 3 Jahre später nur mehr 1,0 Mio wert waren....
Dieser Bgm. ist inzwischen schon lange Jahre der Landesfinanzreferent in NÖ. Und NÖ kommt im Schuldenranking gleich nach dem von Dr. H.J. und Konsorten ruinierten Kärnten.

Und jetzt sage ich nicht, dass alle ÖVP-ler so sind, ich sage nur, dass Misswirtschaft keine Parteigrenzen kennt. (Über die blaue Partie breite ich ohnehin am besten gnädig den Mantel des Schweigens....)

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