AccessControl ac = AccessControl.getAccessControl(request);

Leerer Stuhl

Alle SP-Kandidaten lehnten Mandat ab

Alle acht SP-Kandidaten verzichteten in Schäffern auf das ihnen nach der Wahlniederlage verbliebene Mandat. Der SP-Stuhl im Gemeinderat bleibt damit leer. Vorerst, sagt die SP.Von Thomas Pilch

SP-Spitzenkandidat Günter Mathä hat sich nach der Niederlage zurückgezogen
SP-Spitzenkandidat Günter Mathä hat sich nach der Niederlage zurückgezogen © Harald Hofer
 

Eine politisch kuriose Situation herrscht im neuen Gemeinderat von Schäffern: Da alle acht Kandidaten der Sozialdemokraten reihum auf einen Einzug in den Gemeinderat verzichtet haben, bleibt der Sessel leer. Das frisch konstituierte Gremium beschränkt sich nun auf 14 VP-Vertreter. "Ich bedauere das sehr. Aber man kann niemanden zwingen", seufzt der geschäftsführende oststeirische SP-Regionalvorsitzende Wolfgang Dolesch.

Begonnen hatte alles mit dem Rückzug von Spitzenkandidat Günter Mathä, nachdem die in Schäffern ohnehin schwächelnde SP am 22. März eines ihrer beiden Mandate an die VP abgeben musste. In der Folge hatte angeblich keiner der anderen Kandidaten mehr Lust, als Einzelkämpfer im Gemeinderat zu sitzen.

Ohne Erfolg

Die Bezirkspartei versuchte die Gruppe umzustimmen, wie Dolesch bestätigt – jedoch ohne Erfolg. „Dem Wahlergebnis nach wollte die Bevölkerung, dass die VP das Sagen hat. Jetzt ist es eben so.“ Die Schäfferner SP-Ortspartei bleibe jedoch aufrecht.

Wenig Freude mit der Situation hat der neue VP-Bürgermeister Thomas Gruber. "Das ist schade. Ich finde schon, dass im Gemeinderat alle Plätze genutzt werden sollten", sagt er. Zudem habe die SP das zweite Mandat nur um fünf Stimmen verpasst. Freilich geht sein Blick dabei auch in Richtung der eigenen Partei: Hohe Transparenz in der politischen Arbeit werde für die VP nun noch entscheidender, sagt Gruber.

Wiederkandidatur

Für Dolesch ist die Sache noch nicht gegessen. Die Kandidaten haben zwar auf das Mandat verzichtet, seien aber auf der Liste geblieben, daher könnte der rote Sitz aus dieser Runde jederzeit wieder besetzt werden, sagt er. Die Wiederkandidatur 2020 werde durch all dies aber sicher nicht einfacher.

Derzeit formiere sich die SP Schäffern neu, ließ Mathä der Kleinen Zeitung über das SP-Büro ausrichten. Persönlich wollte er nicht Stellung nehmen.

Kommentare (7)

Kommentieren
opcfk458gwcmc68yp9vspv9lmh1ni0td
1
1
Lesenswert?

Super

So sind die sozis, zu schwach wenns net packeln können. Wer sind die Lügner, Hetzer, Ratten ? Hr. Voves AUF Geht´s FPÖ !

Antworten
cthyckza0t0ny1401lu9y0ynnf6ztmq0
0
2
Lesenswert?

Na hallo!

Ist nicht die "Wahrheit" die Stimme der KPÖ? Warum machen's dann Werbung für die Blauen, Mr. Wahrheit? Sie und ihre Schlümpfe können sich unterirdisch verabschieden! Meine Stimme der KPÖ!

Antworten
nntc3u36nhldyvganx3aiyip6s1bknid
1
3
Lesenswert?

ha ha

kein wunder

Antworten
Windstille
1
3
Lesenswert?

Wie ernst haben die Leute die Wahl genommen? Ließen sie sich nur auf die Liste setzen, weil sie eh überzeugt waren, nicht in den Gemeinderat "zu müssen"? Kann mich nur anschließen - ist im Prinzip eine Watsch´n für die Menschen, die diese Partei gewählt haben.

Und so einen Schwachsinn wie diesen hier habe ich schon lange nicht gehört: "Die Bezirkspartei versuchte die Gruppe umzustimmen, wie Dolesch bestätigt – jedoch ohne Erfolg. „Dem Wahlergebnis nach wollte die Bevölkerung, dass die VP das Sagen hat. Jetzt ist es eben so.“

Antworten
Miraculix11
1
3
Lesenswert?

Gehts eigentlich nur um die Partei?

Denkt keiner von den 8 an die Gemeinde oder gar an die Wähler?

Antworten
cthyckza0t0ny1401lu9y0ynnf6ztmq0
2
5
Lesenswert?

Ansteckend?

Bei uns haben a glei vier das Handtuch g'schmissen! Da war'n aber die Blauen die Ursache!

Antworten
StockBoss
2
6
Lesenswert?

Re: Ansteckend?

Das ist ärmlichst!
Damit werden die mühsam eingesammelten Stimmen achtlos weggeworfen. Eine antidemokratische Einstellung die nur noch weiter den Unmut nicht mehr wählen zu gehen - weil es hat ja alles eh keinen Sinn - schürt!!!

Antworten