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Ausgelöst durch ZigaretteKinder nach Wohnhausbrand ohne Kleidung und Spielzeug

Der Brand ihres Wohnhauses in Weixelberg (Bezirk Hartberg-Fürstenfeld) machte Donnerstagabend sieben Menschen obdachlos. Die Hilfsbereitschaft für die fünfköpfige Familie und die Großeltern ist groß. Zigarette als Brandursache.

Insgesamt neun Feuerwehren bekämpften mit mehr als 100 Mann diesen Brand © FF Kaindorf
 

Im Obergeschoß eines Wohnhauses in Weixelberg (Gemeinde Hartl, Bezirk Hartberg-Fürstenfeld) war am Donnerstag gegen 17 Uhr ein Brand ausgebrochen. Als die Feuerwehr eintraf, "stand der Dachstuhl bereits in Vollbrand", so Franz Radl von der FF Kaindorf.

Es wurde Abschnittsalarm gegeben. Sieben Feuerwehren - Kaindorf, Obertiefenbach, Kaibing, St. Johann bei Herberstein, Blaindorf, Stubenberg am See und Ebersdorf - rückten mit fast 90 Kräften zu dem Brandort aus. Weitere Feuerwehren kamen später noch hinzu, so Johannes Kellner, Kommandant der FF Kaindorf: Bad Waltersdorf, Hartberg und Pöllau. Insgesamt waren 117 Feuerwehrleute im Einsatz. 

Zunächst war nicht klar, ob sich der Sohn noch in dem Gebäude befindet - da konnte dann aber Entwarnung gegeben werden: Der Gesuchte war bei Nachbarn.

Einsatz bis nach Mitternacht

"Wir waren bis 1.15 Uhr am Freitag im Einsatz", erzählt Kommandant Kellner: "Die intensive Brandbekämpfungsphase dauerte bis 22.30 Uhr, um Mitternacht hatten wir das letzte Glutnest gelöscht." Alleine 16 Atemschutztrupps mit 48 Feuerwehrleuten waren beteiligt. Kellner sagt: "Wir haben einen Transportdienst organisiert, der die Atemluft-Flaschen zwischen dem Brandort sowie den Rüsthäusern Hartberg und Stubenberg zum Befüllen fuhr."

 

Hartl: Feuerwehr löschte Wohnhausbrand

Insgesamt zehn Feuerwehren waren am Donnerstag ab 17 Uhr in Hartl (Bezirk Hartberg-Fürstenfeld) im Einsatz.

FF Kaindorf

Es wurde Abschnittsalarm gegeben.

FF Kaindorf

117 Feuerwehrleute waren bis 1.15 Uhr am Freitag im Einsatz

FF Kaindorf

Um Mitternacht war das letzte Glutnest gelöscht.

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Feuerwehr übernahm Stromversorgung

Da aus Sicherheitsgründen das Wirtschaftsgebäude vom öffentlichen Stromnetz getrennt werden musste, sprang die Freiwillige Feuerwehr Pöllau mit ihrem Generator zur Versorgung ein. Die Freiwilligen Feuerwehren Bad Waltersdorf und Hartberg waren mit einer Teleskopmastbühne und einer Drehleiter vor Ort. "Damit konnte die Brandbekämpfung von oben effektiver als mit Leiterwegen am Dach durchgeführt werden", erklärt Kellner.

Die Ermittlungen zur Brandursache werden heute vom Landeskriminalamt und Sachverständigen aufgenommen. Der Schaden beträgt geschätzt mehrere hunderttausend Euro.

Hilfsaktion läuft an

Das Haus ist durch das Feuer unbewohnbar geworden. Damit haben sieben Personen ihr Obdach verloren. Im Obergeschoß wohnte eine Familie mit drei Kindern, im Erdgeschoß die Großeltern. "Wir sind gerade auf der Suche nach einer Wohnung für die Betroffenen", sagt der Bürgermeister von Hartl, Hermann Grassl.

Die Gemeinde Hartl hat bereits ein Spendenkonto eingerichtet. "Die Hilfebereitschaft ist sehr groß, schon in der Früh haben Leute angefragt, wo sie Spenden abgeben können", sagt Grassl. Mitarbeiter haben dann eine Abgabestelle im Gemeindeamt Hartl organisiert und die Sachen sortiert. 

Auch über die Aktion "Steirer helfen Steirern" kann der Familie mit einer Spende geholfen werden.

Hilfe nach Brand

Spenden erbeten an: Steirer helfen Steirern,
Steiermärkische Sparkasse

IBAN AT96 2081 5000 0017 0001,

BIC STSPAT2GXXX.

Kennwort: Hartl

Die Spenden sind steuerlich absetzbar.

Mehr über unsere Hilfsaktion unter www.kleinezeitung.at/steirerhelfen

Kontaktaufnahme unter steirerhelfen@kleinezeitung.at

Die Hausbewohner, insbesondere die junge Familie, haben durch das feuer alles verloren. "Das Gewand und die Spielsachen der Kinder sind verbrannt", schildert der Bürgermeister. Eltern von Schulkollegen hätten sich sofort bereiterklärt und fuhren mit den Kindern nach Hartberg, um ihnen neue Kleidung zu kaufen.

Dazu komme, dass auf dem Bauernhof noch Vieh zu versorgen sei. Nachdem zunächst die Feuerwehr die Notstromversorgung für den Stall und die Melkmaschine der Kühe übernommen habe, hätten inzwischen die Feistritzwerke wieder eine provisorische Stromleitung gelegt.

Zigarettenasche als Brandursache

Ermittlungen durch Beamte des Landeskriminalamts und Sachverständige ergaben, dass eine nicht ordnungsgemäß ausgedämpfte Zigarette den Brand ausgelöst haben könnte. Glutreste dürften auf dem Balkon befindliche Gegenstände in Brand gesetzt haben. Die Flammen griffen in der Folge auf den Vollwärmeschutz und die Dachkonstruktion über.

 

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