41 Mitarbeiter betroffenBaustellen in Wien führten Bad Waltersdorfer Firma in die Insolvenz

Am Donnerstag wurde das Insolvenzverfahren über die Bad Waltersdorfer Installationsfirma "Ing. Peter Christian Neuhold Wärme und Wasser GmbH" eröffnet. Zwei Baustellen in Wien brachten die Firma in Schieflage.

Aufträge in Wien brachten der Firma erhebliche Verluste ein (Archivbild)
Aufträge in Wien brachten der Firma erhebliche Verluste ein (Archivbild) © Fotolia
 

Wie die beiden Kreditschutzverbände AKV und KSV1870 übereinstimmend vermelden, wurde am Donnerstag das Insolvenzverfahren über die Installationsfirma "Ing. Peter Christian Neuhold Wärme und Wasser GmbH" in Bad Waltersdorf (Bezirk Hartberg-Fürstenfeld) eröffnet. Die Überschuldung des Unternehmens beträgt nach ersten Informationen rund 2,2 Millionen Euro.

Von der Insolvenz sind 41 Mitarbeiter betroffen. Das Unternehmen wurde im Jahr 1994 gegründet. Als Ursache für die Firmenpleite wird angeführt, dass es zuletzt bei zwei Baustellen in Wien zu erheblichen Schwierigkeiten gekommen sei.

Da aufgrund der Größe der Aufträge das eigene Personal nicht ausreichte, musste auf Subunternehmen und Leasingarbeiter zurückgegriffen werden. Dadurch seien erhebliche Montagefehler unterlaufen, die mit gesteigertem Personalaufwand wieder behoben werden mussten. Insgesamt beliefen sich die Verluste aus beiden Aufträgen laut AKV auf rund 1,4 Millionen Euro.

Bemühung um Sanierung erfolglos

Bis zuletzt hätten seitens der Geschäftsführung Bemühungen bestanden, eine Sanierung zustande zu bringen, was nicht gelang. Laut KSV1870 wurde die Geschäftstätigkeit bereits eingestellt.

Beide Kreditschutzverbände vermelden, dass es zwei Interessenten gebe, welche die Fahrnisse der Firma, also Einrichtung, Werkzeuge, Teile und Fahrzeuge, erwerben möchten. Außerdem soll ein Teil der Mitarbeiter übernommen werden.

Zum Insolvenzverwalter wurde der Gleisdorfer Rechtsanwalt Peter Imre bestellt.

Kommentare (1)

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H260345H
6
1
Lesenswert?

Man sollte halt nur Aufträge annehmen,

die man selbst bewältigen kann, nicht der unbändigen GIER nach Großaufträgen nachgeben, die man dann nicht bewältigen kann!
Man muss sagen: Selbst verschuldet!
Arm sind die Mitarbeiter, die nun nicht wissen, wie es weiter gehen soll!

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