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Steirer des Tages

Da Vinci krönt sein Lebenswerk

Siegfried Santoni erhielt in Florenz den renommierten Da-Vinci-Preis für sein Lebenswerk. Die Kunst des Steirers ziert sogar die Berliner Mauer. Von Johann Zugschwert

Siegfried Santoni wurde geehrt © Johann Zugschwert
 

Der international erfolgreiche Maler Siegfried Santoni freut sich über eine ganz besondere Auszeichnung. Er bekam von der „Art International Contemporary“ im Palazzo Borghese in Florenz als Würdigung für sein Lebenswerk den „Leonardo da Vinci-Preis“ verliehen. Es ist eine von vielen Auszeichnungen, über die sich der Steirer freut und sagt: „Die Auszeichnung ist etwas sehr Schönes, man darf sie aber nicht über das Werk stellen“.

Nach einer kurzen und erfolgreichen Zeit an der Filmakademie in Wien wandte sich Santoni der Malerei zu und wechselte an die Hochschule für darstellende Kunst in Graz. In der von ihm erfundenen Maltechnik Schichtaquarell und Schichtacryl beeindrucken seine Werke durch ihre ausdrucksstarke Bildsprache mit kräftigen, fließenden Farben. Breiten Raum nimmt dabei das Thema Schöpfung ein. „Schöpfung ist Bewegung und ständige Veränderung, um dies darzustellen, braucht man eine bestimmte Maltechnik“, sagt der Künstler. Sein neues Kunstwerk, das vier Meter lange Evolutionsfries „Transparenz der Schöpfung“, präsentiert der 60-jährige am 1. März im Kulturzentrum Kapfenberg und danach in einer europaweiten Ausstellungstournee.

 

Zur Person

Siegfried Santoni wurde am 25. Juli 1955 in Leoben geboren. Nach dem Gymnasium folgte das Studium in Graz.
Der Künstler
ist verheiratet und lebt mit Familie in Nörning bei Ebersdorf (Bezirk Hartberg-Fürstenfeld).

Schon früh erreichte Santoni internationale Bekanntheit. Er war Repräsentant Österreichs im internationalen Kulturaustausch mit Mexiko und hatte 1991/92 vier große Einzelausstellungen im Land. Nach dem Fall der Berliner Mauer erhielt er eine Einladung der Stadt Berlin, seine Interpretation der gesellschaftlichen Veränderung auf den verbliebenen Mauerrest zu malen. Sein 10 Mal 4 Meter großes Kunstwerk, die Trilogie „Maschine-Mensch“, ist der österreichische Beitrag und steht unter Denkmalschutz.

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