AccessControl ac = AccessControl.getAccessControl(request);

Vorsicht, Betrug!

E-Mails mit falschen Rechnungen im Umlauf

Internetnutzer bekommen seit Tagen per E-Mail gefälschte Rechnungen von "Austria Domain Hosting" zugeschickt. Stark betroffen ist derzeit die Gemeinde Neumarkt in Steiermark. Von Sarah Ruckhofer

Wer im Internet unvorsichtig ist, dem können Betrüger leicht das Geld aus der Tasche ziehen
Wer im Internet unvorsichtig ist, dem können Betrüger leicht das Geld aus der Tasche ziehen © Fotolia (David Evison)
 

Das E-Mail klingt auf den ersten Moment unverdächtig: „Sehr geehrte Frau / Herr, Nachfolgend die Einzelheiten zu der Domainregistrierung für 2015/2016. Wir hoffen, Sie ausreichend informiert zu haben. Mit freundlichen Grüssen, Anna Müller, Kundendienst Austria Domain Hosting.“ Verschickt werden die Nachrichten von der Adresse info@austriadomainhost.com, im Anhang befindet sich eine Rechnung als PDF-Dokument.

159 Euro gefordert

Zu zahlen sind 159 Euro für eine sogenannte „Domain-Registrierung“, also die Registrierung einer eigenen Adresse im Internet – die der Empfänger natürlich nie getätigt hat. Die E-Mails werden in ganz Österreich verschickt, seit einigen Tagen offenbar gezielt in der Gemeinde Neumarkt.

Bekannt ist diese Art von Betrugsversuchen schon lange, im Vorjahr gingen etwa gefälschte Rechnungen des Telefonanbieters A1 um. Vor „Austria Domain Hosting“ warnt die „Watchlist Internet“, eine unabhängige Informationsplattform zum Thema Internet-Betrug, seit Ende August.

"Betrugsversuch"

„In der Rechnung werden die Empfänger zur Zahlung innerhalb von 14 Tagen aufgefordert, die Überweisung soll auf ein spanisches Konto erfolgen. Obwohl in Wirklichkeit kein Vertragsverhältnis besteht, soll ein solcher Eindruck erweckt werden. Nach unserer Einschätzung handelt es sich somit um einen Betrugsversuch“, heißt es seitens des Internet-Ombudsmannes der „Watchlist“. Hier empfiehlt man, die E-Mails einfach zu löschen.

Vor dem Betrugsversuch warnt auch Gerald Horn, der das Webportal der Gemeinde Neumarkt in Steiermark betreut. „Bei uns hat das E-Mail fast jeder bekommen“, so Horn. Auch er rät zur Vorsicht: Nutzer sollten weder etwas überweisen, noch den Anhang öffnen. Dieser dürfte zusätzlich einen Virus enthalten, der die Festplatte angreift. Horn: „Bei mir waren schon ein paar Leute, bei denen sich der Computer plötzlich ausgeschaltet hat.“ Besser, man öffnet das Betrugsmail erst gar nicht.

Zwischen 0 Uhr und 6 Uhr ist das Erstellen von Kommentaren nicht möglich.
Danke für Ihr Verständnis.

oy48j6syysgx9g0edldilsqai0t76gad
0
2
Lesenswert?

Unverdächtig? Sehr geehrte Frau / Herr ?

Nach dieser Anrede, wird gelöscht.

Antworten
dalvero
1
1
Lesenswert?

Also - SORRY - wer heute noch auf so etwas hereinfällt ist selbst schuld.

Da habe ich leider kein Mitleid mehr.

Antworten
lian007
1
2
Lesenswert?

naja..

Gewisser Weise geb ich dir Recht.
Für junge Leute stimmt das schon.

Ältere Leute fallen da aber doch recht häufig aus Unwissenheit noch drauf rein, da sie eben generell nicht so firm mit Internet und co sind.
Und dafür können die nichts.

Antworten
w7lijkq6rwopoljkgpf6skdmwdsznnpb
0
2
Lesenswert?

Und auf die Idee sich beim Registrar der Domain

austriadomainhost.com zu beschweren kommt niemand? Einfach die Betrugsmails an abuse@godaddy.com weiterleiten und es wird sich darum gekümmert.

Antworten
Steke
1
6
Lesenswert?

Wer lesen kann ist klar im Vorteil

Diese Tricks funktionieren doch nur, weil die Leute einfach nicht lesen können - oder wollen. Egal.

Es ist wie mit dem Neffen/Nichten-Schwindel bei den Alten, die allen Warnungen und das seit Jahrzehnten zum Trotz, sich abstieren lassen und den diversen Pyramiden-Spielen.

Es hat schon seinen guten Grund gehabt. als man in der alten Pflichtschule nach acht und neun Jahren in 95 Prozent der Fälle ordentlich lesen, schreiben und die Grundrechnungsarten auszuüben fähig wurde.
Heute sind ganz andere Dinge, insbesondere Feriengestaltung und "diskriminierungsfreie Notengebung" wichtig. Wenn man nicht gar Letztere total abschafft.
(Jetzt jammert sogar schon der erzrote Wiener AK-Direktor Muhm von einem "unhalbaren Zustand", dass (mindestens) 25 Prozent der Pflichtschulabgänger kaum lesen, schreiben und rechnen können.. Gemach: Österreich liegt EU-weit an der Spitze bei den Steuergeld-Aufwändungen pro Pflichtschüler/In).

Antworten
juniors
2
9
Lesenswert?

a1 rechnungen

gehören nicht der Vergangenheit an, bekomme ständig welche zugeschickt, obwohl ich nix mit denen zu tun habe. ich mach die nicht einmal auf, werden gleich gelöscht...

Antworten
McWalter
4
11
Lesenswert?

Komisch....

Das auf sowas immer noch Leute hereinfallen.E-Mails unbekannter Herkunft generell sofort löschen und gut ist.

Antworten