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Red-Bull-RingMateschitz macht Ex-Generalstabsoffizier zum Rennstreckenchef

Dietrich Mateschitz setzt mit Erich Wolf einen Vertrauten und leidenschaftlichen Flieger an die Spitze der Rennstrecke in Spielberg.

Dietrich Mateschitz holt Erich Wolf als neuen Geschäftsführer nach Spielberg
Dietrich Mateschitz holt Erich Wolf (l.) als neuen Geschäftsführer nach Spielberg © APA/EXPA/DOMINIK ANGERER
 

Große Überraschung auf dem Red-Bull-Ring. Ein Vertrauter von Dietrich Mateschitz übernimmt ab sofort die Geschäfte auf der Rennstrecke in Spielberg. Es handelt sich um einen prominenten Namen, der einst in die Mühlen der österreichischen Innenpolitik geriet: Erich Wolf, früher hochdekorierter Offizier des österreichischen Bundesheeres. Gegen den damaligen Generalmajor und Chef der Luftstreitkräfte gab es im Jahr 2007 im Zusammenhang mit der Eurofighter-Beschaffung strafrechtliche Vorwürfe, die sich allesamt als unhaltbar herausstellten. Die Staatsanwaltschaft Wien stellte das Verfahren vier Jahre später ein.

Kommentare (4)
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a4711
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Kleine Zeitung, 29. März 2011

Kein Prozess gegen Wolf, Steininger und die Rumpolds
Erich Wolf, "Airchief" in Pension, sowie die Lobbyisten Steininger und Rumpold können aufatmen. Die Verfahren wurden eingestellt.
Gegen den "Airchief" war wegen Amtsmissbrauchs, Geschenkannahme durch Beamte und falscher Zeugenaussage im parlamentarischen Eurofighter-Untersuchungsausschuss ermittelt wurden. Ebenso keine strafrechtlichen Folgen hat der Eurofighter-Deal für Wolfs Ehefrau,( dabei ging es um 87.600 Euro,)
den EADS-Lobbyisten Erhard Steininger und das Ehepaar Gernot und Erika Rumpold, die als mögliche Bestimmungs- bzw. Beitragstäter ins Visier der Justiz geraten waren.
Alles nur Zufall
Gell. ??

Hieronymus01
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Da kommt wieder ein Teil vom Netzwerk zu Tage.

War Hr. Wolf und seine Frau nicht auch in der Eurofightersache involviert, oder war das ein anderer Wolf?

Patriot
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@Hieronymus01: Das ist der Wolf!

.

dieRealität2020
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warum sollte ein Unterenehmer seine Personalentscheidungen öffentlich kommentieren??

Welchen Auftrag ihm Mateschitz mitgegeben hat, wird sich erst weisen, Red Bull kommentiert interne Personalentscheidungen und Strategien grundsätzlich nicht.