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Maut, Strafen, Unfälle5 Fragen und Antworten zum Lkw-Chaos am Triebener Tauern

Täglich ignorieren Lkw das Winterfahrverbot am Triebener Tauern. Wie haben die wichtigsten Fragen rund um das Dauer-Problem gesammelt.

Erst vor rund zehn Tagen rutschte wieder ein Lkw in eine Mauer © FF Trieben
 

1. Warum ist der Triebener Tauern bei ausländischen Frächtern so beliebt?
Dafür gibt es zwei Erklärungsansätze: Zum einen zeigen viele Navigationsgeräte den Tauern als schnellste Strecke an, etwa wenn man vom Ennstal Richtung Kärnten fährt. Einheimische Frächter wissen über das Winterfahrverbot Bescheid, ausländische Fahrer oft nicht. Wenn sie die Fahrverbotstafeln sehen (in Trieben oder Pölstal) ist eine Umkehr zeitaufwendig – viele riskieren lieber Strafen. Andererseits hört man immer wieder, dass ausländische Frächter ihre Fahrer bewusst über den Tauern schicken und gleich ein „Strafgeld“ mitgeben. Da Lkw pro gefahrenem Kilometer auf Österreichs Autobahnen Maut zahlen, ist die Abkürzung über den Tauern finanziell sehr attraktiv.

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