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Rund 400 ProtestierendeWut und Kampfbereitschaft bei Demo gegen ATB-Kahlschlag

"Wir geben noch nicht auf" - rund 400 Personen demonstrierten am Donnerstag (6. August) gegen die angekündigte Produktionsschließung bei ATB Spielberg. Für Geschäftsführung und Eigner gab es ein Pfeifkonzert.

Am Donnerstag (6. August) wurde am ATB-Gelände demonstriert
Am Donnerstag (6. August) wurde am ATB-Gelände demonstriert © Raphael Ofner
 

Mit breiter Front marschieren circa 250 Mitarbeiter den Schranken bei der Werkseinfahrt entgegen, wo ehemalige Kollegen, Familienmitglieder und Freunde auf sie warten. Morina Besnik, 34-jähriger Lackierer aus Judenburg, hält ein Plakat mit der Aufschrift "Geschäftsführer Rolf Primigg Totengräber der ATB" in die Höhe. Ein gellendes Pfeifkonzert,  Buhrufe und Musik aus einem Lautsprecher bilden die weithin hörbare Geräuschkulisse. An der Bauknechtstraße 1 in Spielberg liegen Wut und Kampfbereitschaft in der Luft.

Kommentare (4)

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glashaus
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Geschäftsführer

ohne Rückgrat. Immer wieder hört man die Geschäftsführer und Manager sagen welche große Verantwortung sie für die Arbeitnehmer haben. Hier sieht man genau wie groß diese ist. Zu feig sich der Belegschaft oder den Medien zu stellen. Warum wohl? Für das Aussitzen auf Kosten der Arbeiter winkt wohl ein gut dotierter Job im Konzern. Warum aber dennoch so viele Arbeiter die Türkiesen wählten bleibt da wie dort ein verschlungenes Rätsel.

Patriot
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@glashaus: Sie haben sowas von recht!

Wenn man sich die Daumen runter betrachtet, kann man feststellen, dass die Geschäftsführer und Manager gut vernetzt sind.
Besser jedenfalls als die Arbeitnehmer/innen. Und das ist nur eine ihrer Schwächen.

Balrog206
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Glashaus

Das wär ein Fall für dich !

Patriot
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Wer an die Chinesen verkauft, braucht sich über den Schaden nicht zu wundern!

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