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Er wollte zur SchuleÖBB wiesen 14-jährigen Fahrgast aus überfülltem Zug

Die Mutter ist wegen Vorfalls in Judenburg empört, während es vonseiten der ÖBB heißt: "Zugbegleiterin hat richtig gehandelt."

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Am Bahnhof Judenburg musste der Minderjährige aussteigen © Ute Groß
 

In Judenburg zum Aussteigen aufgefordert wurde ein junger Mann, der zuvor in Unzmarkt-Frauenburg eingestiegen und eigentlich auf dem Weg in die Tourismusschule Bad Gleichenberg war. Seit heuer besucht der 14-Jährige die Bildungseinrichtung. Sonntags bricht er mit dem Zug in die Schule auf, doch an diesem Tag mussten die Eltern mit dem Auto einspringen. „Mein Sohn wurde von der Zugbegleiterin aufgefordert, den Zug wieder zu verlassen“, so die empörte Mutter. Der Grund: Überfüllung.

Der Schüler sei nicht der einzige gewesen, der den Zug verlassen musste. Was die Mutter besonders stört ist, dass dem jungen Mann keine Informationen über alternative Verbindungen mitgegeben wurden: „Er wurde einfach schroff aus dem Zug befördert und das war's.“ Sie fragt sich zudem, warum er zuerst einsteigen durfte, um kurz darauf wieder aussteigen zu müssen? Informationen über eine Überfüllung habe es auf der entsprechenden Onlineplattform der ÖBB nicht gegeben. Und: „Auf der Strecke gibt es schon seit vielen Jahren dieses Problem der Überlastung.“

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Danke für Ihr Verständnis.

Karussell1
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Die Lokalbahn in Salzburg ist schlimmer!

Lokalbahn von ostermiething nach Salzburg um 7 in da früh ist so voll das die Leute schon fast nimmer aussteigen können wenns zu weit in der Mitte stehen weils dann zu spät beim Ausgang sind! Da schmeißt aber keinen wem raus

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eadepföbehm
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Ich hoffe, die ÖBB haben wenigstens die Fahrtkosten für den Privattransport übernommen.

Schließlich hat die ÖBB mit dem Ticketverkauf ja einen Transportvertrag abgeschlossen.

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H260345H
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Hinter vorgehaltener Hand

erzählen bestens informierte Eisenbahner von erschreckenden Mängeln, die zwar seit Jahren bekannt sind, aber nie behoben werden - SPARMASSNAHMEN auf Kosten der Passagiere, so die Eingeweihten!
DAHER: ÖBB NEIN, PKW JA, solange man mit nicht zutreffenden Märchen unverschämt WERBUNG macht, in Wirklichkeit aber vieles ganz anders funktioniert, nämlich GAR NICHT!

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duesenwerni
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So sieht Kundenfreundlichkeit aus - ich weiß, dass es sich ...

… um ein "Starkreisewochende" handelt, nehme die Buchung des Kunden an und verabsäume es, auf die bekannt starke Nachfrage am "Starkreisewochende" zu reagieren und entsprechend viele Waggons bereitzustellen. Und dann reagiere ich auf die Überbuchung und werfe einen Minderjährigen aus dem Zug. Einfach zum K***en!
Ich persönlich habe auf diese Art von Serviceorientierung reagiert und nehme bei meinen Fahrten nach Wien schon lange den grünen Bus.
P.S. es gibt auch eine EU-Richtlinie über die Rechte von Bahnreisenden, allerdings können die EU-Staaten bestimmte Bahndienste davon ausnehmen.

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levis555
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Nerven sparen - Bahn fahren!

Dieser Slogan fällt genau in dieselbe Kategorie wie:
„Gehts der Wirtschaft gut, gehts ...ehschowissen...“
Reiner Marketingschmäh....

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Hildegard11
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Überdüllt.

Im Jahr 1983!! fuhr ivh fast jeden Sonntag von Judenburg nach Wien. Er war stets so überdüllt, dass die gessmte Strecke im Stehen bewältigt wurde. - inzwischen gibt es Sonntag ja jeweils Zwischengarnituren - . Trotzdem ist man anscheinend noch immer nicht fähig, ein wenig vorauszuplanen bzw. ausreichend viele Wagen anzubieten.

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freeman666
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Nahezu jeden Freitag Abend das gleiche Drama:

Railjet ab Wien 20 min verspätet, Anschlusszug wartet nicht. In der Summe dann eine Stunde Verzögerung. Werde (leider) wieder aufs Auto umsteigen. Passieren kann immer was, aber man geht schon als Passagier von einer Verspätung aus.

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carpe diem
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Dürfen "weggewiesen" werden.

Klingt, als wäre man kriminell. Also bitte! Ich gebe der Mutter in allen Punkten recht und frage mich, warum die ÖBB seit Jahren nicht reagiert. So bringt man niemanden dazu, in Zukunft Öffis zu verwenden.

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stadtkater
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Wie wäre es damit

an "Starkreisetagen" einfach Zusatzwagons anzuhängen?

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vanhelsing
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ÖBB

Zwar nicht zum Artikel passend, aber eine Tatsache von heute: Anruf bei der ÖBB um 14 Uhr. Alle Mitarbeiter sind in einem Kundengespräch. Sie brauchen nicht zu warten, wir rufen Sie zurück! Vorraussichtliche Rückrufzeit, und das ist der HAMMER: 18 UHR!!!! So etwas nennt man Kundenfreundlich?????!!!😡😡

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UHBP
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Vonseiten der ÖBB gibt es zu dem Vorfall folgende Stellungnahme: „An besagtem Reisetag, hat es sich um ein sogenanntes Starkreise-Wochenende gehandelt.“

War das für die ÖBB überraschend? Wohl kaum.
Fragt sich nur warum man darauf nicht, in Form von mehr Kapazität, reagiert.

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teacup
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Sitzplatzreservierung

Laut ÖBB ist jedes Wochenende ein starkes Reisewochenende. Dafür von Schülern bei den e schon relativ teuren Ticketpreisen noch eine zusätzliche Sitzplatzreservierung zu verlangen, die ja auch nicht gratis ist, ist meiner Meinung nach eine Frechheit der ÖBB. Zumindest den <16-jährigen sollte hier ein Stehplatz zugesichert werden, denn vor allem die Erstklässler kennen sich am Anfang des Schuljahres wahrscheinlich am wenigsten mit den ganzen Verbindungen aus und die Fahrt dorthin ist ja doch mehrere Stunden lang.

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stadtkater
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Seit Jahrzehnten

die gleichen Probleme und keine Besserungen.

Da werden sich die Autofahrer hüten auf die Öffis umzusteigen!

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