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ObdachHage Sondermaschinenbau investiert acht Millionen Euro in ein neues Werk

Eine neue Montagehalle für Großprojekte und 3D-Druck errichtet der Sondermaschinenbauer Hage in Obdach. Am 4. April wurde zum Spatenstich geladen.

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Spatenstich am 4. April © Michaela Egger
 

Begonnen hat alles in der alten Obdacher Volksschule: Gerfried Hampel gründet in den Räumlichkeiten 1982 einen Sondermaschinenbaubetrieb mit drei Mitarbeitern. Dass eines Tages 130 Menschen in dem Unternehmen arbeiten und die Produkte in die ganze Welt geliefert werden, konnte sich Hampel damals nicht ausmalen.

2001 wurde das Unternehmen an die zweite Generation übergeben. Die beiden Geschäftsführer, Stefan und Florian Hampel, bekamen 2018 mit Peter Freigassner Verstärkung. Die Produktpalette wurde im Laufe der Jahre immer breiter, das Unternehmen ist kontinuierlich gewachsen. Unter anderem mit Technologien wie Rührreibschweißen (FSW) und Additive Fertigung (3D-Druck).

„Geht nicht gibt’s nicht“, ist laut Florian Hampel der interne Slogan des Unternehmens. Für die immer größer werdenden Kundenanlagen braucht es Platz, deswegen wird nun in die Errichtung einer neuen Halle für Großprojekte und 3D-Druck investiert. Am 4. April wurde zum Spatenstich geladen.

Der Spatenstich

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„Wir brauchen die neue Montagehalle, da der Platz schon sehr eingeschränkt ist“, so Florian Hampel. Er erinnert auch an Höhepunkte in der Geschichte des Unternehmens wie den Millionenauftrag eines deutschen Raumfahrtspezialisten im Jahr 2016. Und auch wenn es das eine oder andere Angebot gegeben hat, an einen Standortwechsel hat die Chefetage nie gedacht.

Im Gegenteil: „Wir sind mit der Region sehr verbunden und schätzen die Qualität unserer Fachkräfte“, sagt Hampel. Man setzt also auf Lehrlingsausbildung, alleine heuer werden sechs Lehrlinge aufgenommen. Wert wurde und wird auch auf die Gesundheit der Mitarbeiter gelegt, so entsteht in den neuen Räumlichkeiten auch ein Fitnessstudio für die Beschäftigten.

Derzeit verfügt das Unternehmen über 6000 Quadratmeter Produktionsfläche. „Mit der Expansion können wir in mehreren Stufen auf über 10.000 Quadratmeter ausbauen“, berichtet Florian Hampel. 800 Quadratmeter Bürofläche und eine 1800 Quadratmeter große Industriehalle sind in der ersten Ausbaustufe vorgesehen. In das neue Werk werden acht Millionen Euro investiert.

Geplant ist auch eine Hage-Akademie, in der junge Mitarbeiter unter die Fittiche von älteren Kollegen und externen Experten genommen werden. Die Hampel-Brüder haben auch Visionen wie die Errichtung einer „3D-Welt“ in Obdach.

„Beeindruckt“ zeigt sich Wirtschaftslandesrätin Barbara Eibinger-Miedl, die dem Obdacher Vorzeigebetrieb am 4. April erstmals einen Besuch abstattete und sich für „das starke Bekenntnis zum Wirtschaftsstandort Steiermark“ bedankte.

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