E-Mobility Play DaysRed-Bull-Ring stand unter Strom

Erfolgreiche Premiere für E-Mobility Play Days in Spielberg: 31.000 Besucher machen Veranstalter Wolfgang Spekner „richtig glücklich“.

Großes Interesse auch an den Experten-Vorträgen © (c) Philip Platzer / Red Bull Content Pool
 

Es war das größte Branchentreffen der E-Mobilitätsszene in Österreich: Am Wochenende gastierten erstmals die E-Mobility Play Days am Red-Bull-Ring in Spielberg, 31.000 Besucher folgten der Einladung von Projekt Spielberg und Veranstalter Wolfgang Spekner. Der Judenburger zeichnet auch für die Organisation des Josefimarktes am Ring verantwortlich, wagte sich nun erstmals an ein Event dieser Größenordnung. „Die Idee kam vom Projekt Spielberg, sie sind im Vorjahr damit an mich herangetreten“, so Spekner, der auch privat großer Fan der E-Mobilität ist. „Ich sehe darin eine große Zukunftschance für unseren ganzen Planeten.“ Zwölf Monate harte Arbeit und unzählige schlaflose Nächte liegen hinter dem hauptberuflichen Fotografen. Ob es sich gelohnt hat? „Ich bin richtig glücklich, wie gut alles geklappt hat.“

Dabei gab es einige Hürden zu überwinden: Etwa die Elektrizitäts-Versorgung von über 100 Ausstellern. „Die Resonanz war aber überaus positiv, sowohl vonseiten des Publikums, als auch seitens der Aussteller.“ Eine Fortführung 2018 ist somit nicht ausgeschlossen. „Jetzt wird zuerst einmal Resümee gezogen, aber es bleibt ein Thema“, so Spekner.

2300 Fahrten

Positiv bilanziert auch das Projekt Spielberg: 30 Partner-Unternehmen waren am Ring mit dabei, in Summe wurden 2300 Probefahrten mit E-Autos abgewickelt. „Die E-Mobility Play Days markieren einen Meilenstein in der Geschichte der Rennstrecke im Herzen der Steiermark“, heißt es gar. Mit dabei waren am Wochenende hochkarätige Gäste aus Politik, Wirtschaft und Sport. Verkehrsminister Jörg Leichtfried sowie Landeshauptmann Hermann Schützenhöfer eröffneten das Branchentreffen. Der Grazer Bürgermeister Siegfried Nagl gab am Samstag den Startschuss für die Experten-Runden, bei denen unter anderem Gilles Normand (Renault Gruppe) sowie Georg Pölzl (Generaldirektor Post AG), Ernst Fleischhacker von Hyundai, Markus Kreisel (Kreisel Electric) und Klaus Peter Fouquet (Robert Bosch AG) auf der Bühne standen.

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