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NaturschutzGeplanter Hotel-Neubau auf der Turrach: Anrainer wehren sich

Anrainer wehren sich gegen Hotel-Neubau auf der Turracher Höhe: Das „Monsterprojekt“ gefährde ein Biotop und Moore. Die Einwände werden derzeit geprüft.

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Anrainer sehen den Bauboom auf der Turrach mit Sorge © LR Telsnig
 

Im Vorjahr wehrten sich Anrainer gegen die Erweiterung eines Almüttendorfes, jetzt gibt es wieder einen Konflikt um ein Bauvorhaben. Bei dem aktuellen Projekt handelt es sich um ein Appartement-Hotel auf der Turracher Höhe im Gemeindegebiet von Stadl-Predlitz.
Anrainer sprechen von einem „Monsterprojekt“, „einer Bedrohung des Moorkomplexes mit Biotop am Ufer des Turracher Sees“ und haben mit einer umfangreichen Begründung Einspruch dagegen erhoben. Das geplante Gebäude soll, so die Kritiker, „20 Meter hoch, 25 Meter breit, und 66 Meter lang“ sein und die „umgebenden Hotels erheblich überragen“. Es werde eine Fläche von über 1800 Quadratmetern in einem Stück zubetoniert, so interpretieren Anwohner den Entwurf des Bebauungsplanes. Das Areal liege in einem sensiblen, schützenswerten Bereich, die Rede ist auch von einem ausgewiesenen Biotop mit großer Artenvielfalt. Die Beschlussfassung über den Bebauungsplan stand bereits auf der Tagesordnung der Gemeinderatssitzung am Freitag der Vorwoche, wurde aber aufgrund des Einwandes und nach Rücksprache mit dem Land wieder heruntergenommen.

Kommentare (1)

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lupo12
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Lesenswert?

Konzeptlose Vernichtung statt Erhaltung der Naturlandschaft auf der Turracherhöhe:

Es ist wohl in den Köpfen vieler geldgieriger Menschen kein Platz mehr für die wahren Werte des Lebens vorhanden. Profit steht an erster Stelle und die
Politik macht da kräftig mit. Es ergeht ein Aufschrei, wenn Nashörner wegen ihres Horns oder Löwen wegen ihres Fells getötet werden. Die armen aber
sehr nützlichen Lebewesen in einem Biotop aber, sind weder gefährlich noch sonst finanziell verwertbar. Also kann man ja einfach zubetonieren. Niemand
wird das Leid dieser Tiere hören und begreifen, wenn die Bagger kommen ! Da diese Lebewesen so klein sind und sich nicht bemerkbar machen oder wehren können, sind sie in den Köpfen der Verantwortlichen offensichtlich unwichtig.
Menschen sind dumm, wenn sie das Recht auf Leben nur für sich beanspruchen!
Die Fauna geht in Salamitechnik verloren und mit ihr auch das ökologische
Gleichgewicht. Es ist ein Skandal und eine große Schande, daß die Betreiber ihres größenwahnsinnigen Ansinnens kein Fünkchen Mitleid mit millionen
von Kleinstlebewesen und ebensowenig Gefühl für die prachtvolle Naturlandschaft übrig haben, die kurz vor ihrer endgültigen Zerstörung steht !

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