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Letztes Paket im Februar

15 Mitarbeiter sind von der Schließung des Post-Paketdienstes in Fohnsdorf betroffen. Kündigungen wird es laut Post AG keine geben.

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Als eine von drei Paketzustellbasen der Post in der Steiermark ist auch der Paketdienst in Fohnsdorf von der Schließungswelle betroffen - und das nur vier Jahre, nachdem sie eröffnet wurde. 15 Mitarbeiter sind als Paketzusteller tätig. Kündigungen wird es laut Post keine geben.

Geschlossen. "Am 1. Februar 2008 wird der Paketzustelldienst in Fohnsdorf geschlossen", erklärt Andreas Pachler von der Post-Pressestelle. "Die Mitarbeiter, die davon betroffen sind, werden nicht entlassen, sondern in anderen Bereichen wie zum Beispiel in der Briefzustellung unterkommen." Die Briefzustellbasis in Fohnsdorf wird nicht geschlossen.

Besorgnis. Manfred Zierler, Vorstand im steirischen Personalausschuss, sieht die Entwicklung mit Besorgnis: "Ich bin erschüttert, dass die Basis geschlossen wird. Meine Forderungen sind, dass die Leute nicht gekündigt und nicht versetzt werden, denn das könnte leicht passieren."

Alternative. Außerdem lehnt Zierler ein so genanntes "Karriere- und Entwicklungscenter" der Post als alternative Beschäftigungsvariante ab. "Dort sitzen die Leute nur ihre Zeit ab, ohne etwas zu tun. Dabei verliert man jegliches Selbstwertgefühl", so Zierler. Der Fohnsdorfer Bürgermeister Johann Straner meint zur Schließung: "Natürlich bin ich darüber enttäuscht." Er hofft aber, dass die Post ihre Ankündigung wahr macht und niemanden kündigt.

Golden Handshake. Laut Post AG sind die Mitarbeiter von der Schließung bereits seit längerer Zeit informiert worden. Neben der Überstellung in andere Arbeitsbereiche werde Paketzustellern außerdem ein "Golden Handshake" - also eine höhere Abfertigung - geboten.