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Feuerwehr-Einsatz

Waldbrand in Bruck-Oberaich

Am Madereck kam es am Dienstag zu einem Waldbrand. Acht Feuerwehren brachten das Feuer unter schwierigsten Bedingungen unter Kontrolle. Auslöser war eine weggeworfene Zigarettenkippe.

Schon am Nachmittag waren am Madereck sechs Feuerwehren aus dem Raum Bruck-Kapfenberg im Einsatz
Schon am Nachmittag waren am Madereck sechs Feuerwehren aus dem Raum Bruck-Kapfenberg im Einsatz © FF Picheldorf
 

Die Trockenheit und der starke Wind sind zwei Faktoren, die derzeit für extreme Waldbrandgefahr im Land sorgen. Prompt kam es am Dienstag am Madereck zu einem Großbrand.

In steilem Gelände am Fuße des Madereck, Ortsteil Oberaich, war ein Holzschlag in Brand geraten. Die gut ausgerüstete Freiwillige Feuerwehr Bruck wurde umgehend nachalarmiert, weil man wusste, dass in diesem Gebiet die  Wasserversorgung sehr schlecht ist. Insgesamt waren acht Feuerwehren mit 13 Fahrzeugen und 57 Mitgliedern aus dem Raum Bruck-Kapfenberg im Einsatz, außerdem drei Mann der Polizei.

Durch die größeren Tanklöschfahrzeuge wurde ständig Wasser zur Brandstelle gebracht, der Pendelverkehr funktionierte klaglos. Gegen 15 Uhr konnten die Löscharbeiten beendet werden. Eine Brandwache der Feuerwehr Picheldorf blieb vor Ort. Wegen des starken Windes war nämlich die Gefahr des Funkenfluges nach wie vor gegeben.

Die Feuerwehren verwiesen neuerlich darauf, wie wichtig es ist, auf ausreichend viele Tanklöschfahrzeuge in der Umgebung zurückgreifen zu können.

Durch den Brand, bei dem niemand verletzt wurde, entstand ein geschätzter Schaden von 1.000 Euro. Die Brandursachenermittlung ergab, dass der Brand durch eine achtlos weggeworfene Zigarettenkippe verursacht wurde.

 

Kommentare (1)

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pregwerner
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1
Lesenswert?

Tja, wir lästigen Nichtraucher...

... müssen ja nicht hingehen, wo die lieben Raucher sich aufhalten!
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Waldbrände, Zimmerbrände, tausende Tote durch Krebs, doch wehe der böse, böse Nichtraucher, das Übel gesellschaftlicher "Gemütlichkeit", wenn der Hals kratzt, die Augen Rinnen und die Klamotten noch Tage "danach" übel riechen, wagt es unsere armen ausnahmslos liebevoll qualmenden Mitbürger mit dem Glutstingel auch nur ein "Bitte nicht!" anzudeuten!
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Da zeigen wir uns lieber ganz lieb und tolerant, wenn da und dort mal was "entflammt"! Auch Tunnelbrände mit Toten wurden so schon verursacht. Schließlich darf die Bequemlichkeit des Rauchers auf keinen Fall durch eine noch so minder verständliche Aufforderung, ja wenigstens den Stummel "Sicher zu entsorgen", unterbrochen werden!.
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Da freuen wir uns doch lieber über die vielen Unterstützer, welche sich sichtbar bemühen die Rauchergesetze zu vereiteln.
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Denn: Trockene Bäume und Strächer müssen nun ja wirklich nicht dort stehen, wo einer raucht!

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