Ludovic Ferrière "Statt auf Schwammerlsuche sollte man auf Meteoritenjagd gehen"

In einem schmalen Streifen zwischen Kindberg und Turnau dürften noch Trümmer eines Meteoriten liegen, der vor einem Jahr auf die Steiermark gestürzt ist. Der Chef der größten Meteoritensammlung der Welt hofft auf die Unterstützung der Bevölkerung.

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Ludovic Ferrière mit dem Meteoriten von Kindberg
Ludovic Ferrière mit dem Meteoriten von Kindberg © (c) Christoph Kleinsasser (Christoph Kleinsasser)
 

Ehe Ludovic Ferrière die durchsichtige Tupperware-Dose aus der Lade holt, streift er sich enge Latexhandschuhe über. Der Behälter gleicht einer Jausenbox, die Schulkindern in den Morgenstunden noch schnell in den Rucksack gesteckt wird. Eigentlich ein unwürdiger Aufbewahrungsort für einen Gegenstand, der alle irdische Dimension sprengt: Eingewickelt in Alufolie ist darin das erste und bisher einzige, nachgewiesene extraterrestische Objekt, das seit Beginn der Aufzeichnungen vor 250 Jahren auf die Steiermark gefallen ist, enthalten. Die Handschuhe dienen im Übrigen nicht als Schutz gegen außerirdische Mikroben, sondern sollen den Stein vor der Feuchtigkeit bewahren.

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