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Basketball

Krämer macht die Hölle heiß

Filip Krämer ist einer der Aufsteiger bei den Kapfenberg Bulls. Der Burgenländer aus der Basketball-Familie will jetzt sogar Bulls-Star Mark Sanchez unter Druck setzen.

 

 "Ein bisschen verwirrt" war er, gesteht Filip Krämer. Beim Test des Nationalteams in Graz gegen Kapfenberg hat der Bulls-Spieler im Nationalteamtrikot gegen seine Klubkollegen gespielt. Und mit 81:77 gewonnen. "Aber ein paar Mal hätte ich fast Ian Boylan den Ball zugespielt", lacht Krämer.

Der 1,99 Meter große Burgenländer stammt aus einer Basketballfamilie. Vater Roman war Profi in Österreich und Deutschland, Filips kleiner Bruder David (17) schnuppert bei Oberwart bereits in der Bundesliga. Und Filip Krämer selbst ist einer der Aufsteiger in Kapfenberg. Trainer Michael Schrittwieser, einst Gegenspieler seines Vaters, schwärmt: "Filip ist eines der größten Talente des Landes. Er hat ideale physische Anlagen für Basketball und eine gute Nase für Situationen." Was ihm noch etwas fehle, sei die "letzte Konzentration auf diesem hohen Niveau", analysiert der Coach. Im Training hat der 21-Jährige jedenfalls beste Bedingungen: Er matcht sich auf seiner Position mit Mark Sanchez. "Mark ist der Beste. Aber ich versuche, ihm die Hölle heiß zu machen", lacht Krämer.

Die Bulls liegen in der Bundesliga punktegleich mit Leader Güssing auf Platz zwei. Am Montag um 19 Uhr kommt Gmunden (3.) in die Walfersamhalle, am Donnerstag Klosterneuburg. Schrittwieser: "Eine entscheidende Woche. Dann wissen wir, wo die Reise hingeht."

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