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Fahrlehrer üben scharfe KritikAggressionen überrollen Fahrschüler

Rücksichtslose, aggressive Autofahrer sind eine Gefahr im Straßenverkehr – das trifft immer öfter auch Fahranfänger. Leobener Fahrschullehrer üben heftige Kritik.

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fahrschule plonner leoben, helge plonner
Fahrschullehrer Hans Raffetseder, Nadja Karner, Fahrschulbesitzer Helge Plonner (von links) © Andreas Schöberl-Negishi
 

Rücksicht auf andere Verkehrsteilnehmer und umsichtiges, vorausschauendes Agieren im Straßenverkehr – diese wirklich unerlässlichen Tugenden von Fahrzeuglenkern scheinen zunehmend wachsender Aggression zu weichen. Ein Umstand, von dem gerade Fahrlehrer ein Lied in zahlreichen Strophen singen können. „Ein Fahrschulauto ist für viele Verkehrsteilnehmer von vorneherein das Signal, der ist zu langsam unterwegs und kann nicht fahren – den muss ich überholen“, meint Helge Plonner, der in Leoben eine Fahrschule hat.

Kommentare (8)

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Ifrogmi
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5
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Also ich nehme...

... die grosse Masse der Autofahrer als diszipliniert, davon einen gar nicht so kleinen Teil als sehr diszipliniert, wahr.
Dann gibt es noch ein paar überforderte und rücksichtslose.
Fährt jetzt EIN rücksichtser durch die Stadt, können mindestens 50 bezeugen wie viele tro++El unterwegs sind.
Dabei war es nur einer.

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gerbur
3
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Echt paradox!

Die geschilderten Eindrücke kann ich nur bestätigen! Die sind auch der Grund, warum ich kürzlichst das Radeln in der Stadt wieder aufgegeben habe und mich wieder mit dem Auto fortbewege. Eine Mehrheit der Autofahrer schert sich nichts um Verkehrsregeln und agiert rücksichtslos, daher ist der Platz im eigenen Auto immer noch sicherer als sich der Gefahr auszusetzen als Fußgänger oder Radfahrer niedergemäht zu werden.

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Sam125
0
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gebur! Ich bin als Fußgänger, ob mit oder ohne Kinder und auch Hunden in der

Stadt unterwegs! Weiteres bin ich wenn es geht, am liebsten mit dem Fahrrad unterwegs, aber ich hatte noch nie Probleme mit Autofahrer, da uch auch als Fußgänger und auls Fahrradfahrer immer auch auf die Autofahrer achte und wirklich niemals auf mein Recht auf Vorrang pochte! Denn es ist für mich als Autofahrer ,ja auch nicht sogleich sofort auf auf die Straße springende Fußgeher und vorrangige Radfahrer zu achten! Daher schaue ich immer, ob ich von den Autofahrern auch gesehen werde und hebe auch meine Hand zum Dank und Gruß, dann weiß auch der Autofahrer,dass auch ich auf die anderen Verkehrsteilnehmer achte und ich meinen Vorang bestimmt nicht erzwinge, da ich, wie gesagt als Autofahrer genauso auf solche Verkehrsteilnehmer hoffe, die stets mitdenken und keinen Vorrang erzwingen und mit mir Blickkontakt halten, ob ich sie wohl auch gesehen habe!

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Balrog206
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21
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Das

du als Radler der schwächere im Verkehr bist ist klar , aber in der Stadt sind die Radler und auch viele Fußgänger natürlich seeeehr rücksichtsvoll 🙈🙈 Ironie off! Kopfhörer beim radeln , aufs Handy starrende Fußgänger usw

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gerbur
2
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@Balrog206

Ja, richtig, und das war ein weiterer Grund für meine Entscheidung. Die Gefahr geht ja nicht nur von PKW- und LKW Lenkern aus, sondern auch von hirnrissig dahinfahrenden Radlern und Fußgängern. Mir ist auch klar, dass ab jetzt meine Fahrten in Graz länger dauern als mit dem Rad, das nehme ich aber für die deutlich geringere Gefahr hin. Und bitte kommt mir ja nicht mit dem Klimaschutzargument, das kann mich ab jetzt...!

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Balrog206
0
4
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Keine

Sorge der Klima Hype der in den Medien u Politik wie Phönix aus der Asche kam , da Migrationskrise , € Krise , nur mehr ein Rand Thema sind , sehe ich realistisch 😉 ! Getan werden muß was aber von alle n auf Erden !

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oliba99
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Aggression im Straßenverkehr.....

All das im Artikel Beschriebene gilt auch, wenn nicht sogar noch häufiger, für L17 Fahrschüler. Diese werden samt ihrer Begleitperson genauso genötigt, bedrängt u gefährdet. Hier gibt es noch viel weniger Hemmungen die berüchtigte "S.." heraus zu lassen.
Eigentlich sollte man all diese Drängler u Gefährdetr schonunhslos wegen Nötigung anzeigen.

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paulrandig
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34
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Meine ganz persönliche Strategie:

Als ehemaliger Rettungsfahrer weiß ich, wie schnell ein Herzinfarkt oder ein Schlaganfall passieren können. Wenn andere Autofahrer trotz meines richtigen Verhaltens im Straßenverkehr ausflippen, erlaube ich mir ein Fünkchen Mitleid und wünsche ihnen ein wenig mehr Ruhe und Gelassenheit. Dem kleinen Teil in mir, der sich vielleicht trotzdem ärgern will, führe ich kurz einen Archivfilm aus meinen Erinnerungen vor, in dem mich Menschen mit echter Todesangst ansehen, weil der Kreislauf irgendwann einfach über all die Aufregung gestolpert ist. Oder auch nur ehemalige Choleriker, die mit hochrotem Kopf tief durchatmen und mir erklären, sie müssten aufpassen sich nicht dauernd aufzuregen, weil der Arzt einen zu hohen Blutdruck diagnostiziert hat.
Ich selbst gebe acht, mich korrekt zu verhalten. Wer damit nicht kann, ist selbst schuld und perlt an mir ab wie an Teflon. Ich MUSS mich ja nicht aufregen, wenn ich angepflaumt werde, das liegt ganz alleine an mir, es ist kein Naturgesetz.

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