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LawinengefahrMit 14 Pferden geflüchtet

Vor einem drohenden Lawinenabgang sind Lukas Fabian und Victoria Gaisberger-Fabian mit 18 Tieren am Donnerstag geflüchtet.

14 Pferde mussten am Donnerstag in Sicherheit gebracht werden
14 Pferde mussten am Donnerstag in Sicherheit gebracht werden © KK
 

Lukas Fabian und Victoria Gaisberger-Fabian können es immer noch nicht fassen. Sie sind mit ihren 14 Pferden, ihrem Hund und drei Katzen am Donnerstag von ihrem Pferdehof oberhalb der Laurentiuskirche in Vordernberg geflüchtet. Am nicht weit entfernten Schafhof von Lydia und Robert Pircher sind sie unterkommen. „Wir haben uns am Mittwoch bei der Gemeinde über die aktuelle Lawinengefahr informiert. Von da an haben wir keine ruhige Minute mehr gehabt. Zuerst haben wir nicht gewusst, wo wir und die Tiere so schnell hinsollen“, erzählt Fabian.

Die Schneemassen am Hof waren massiv und der Stalleingang war nur noch über einen Tunnel erreichbar. Zudem wurde immer klarer, dass eine Lawine den Hof bedroht. „Familie Pircher hat uns dann zum Glück Unterschlupf gewährt“, sagt Fabian. Gegen Donnerstagmittag hat er dann mit seiner Frau und zwei Gemeindearbeitern den Pferdehof verriegelt und für unbestimmte Zeit verlassen.

Sechs Kilometer lang sind sie in weiterer Folge mit den 14 Pferden zum Hof der Familie Pircher gegangen. „Die Bundesstraße war geräumt, und uns sind Autos entgegengekommen“, schildert Fabian die Evakuierung. Familie Pircher hat in der Zwischenzeit Vorbereitungen für die Pferde getroffen und die eigenen Schafe enger zusammengestellt. Dabei mussten sie kreativ vorgehen – die Ponys teilen sich jetzt ihr Übergangsquartier mit den Schafen. „Es ist eng, aber wir sind unendlich dankbar“, sagt Fabian.

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