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TrabochLukas Karpf: Aufstrebende Karriere mit einer Lehre

Lukas Karpf aus Traboch erreichte bei den AustrianSkills in Salzburg den dritten Platz und bricht eine Lanze für den Lehrberuf.

Lukas Karpf mit Franz Kainersdorfer, Vorstandsmitglied der Voestalpine AG und CEO der Voestalpine Metal Engineering Division © Regine Schöttl
 

Etwa 400 Nachwuchskräfte waren bei den Österreichischen Staatsmeisterschaften „AustrianSkills“ in 39 verschiedenen Berufen am Start. Darunter auch der 20-jährige Lukas Karpf aus Traboch, der bei der Voestalpine Stahl Donawitz die Lehre zum Metallbautechniker macht. Er überzeugte mit seinem großen Können und seiner mentalen Stärke im mehrtägigen Wettbewerb die Jury und landete mit einem dritten Platz auf dem Podest.

Diesem Erfolg ist allerdings eine harte Zeit der Vorbereitung und des Trainings vorangegangen, das er mit einem weiteren Kandidaten, seinem Cousin Bernhard Karpf, absolvierte, der ebenfalls bei den „Austrian Skills“ dabei war. Dass die Anforderungen bei diesem Bewerb sehr hoch sind, darüber waren sich Karpf sowie der Lehrlingsbeauftragte Markus Heuratschek und Bfi-Trainer Helmut Stimitz im Klaren.

Hohes Niveau

Und dennoch waren sie vom derart hohen Niveau der Teilnehmer letztendlich überrascht. „Das Level war extrem hoch“, so Heuratschek, vor allem auch deshalb, weil die Teilnehmer im Vergleich zu Lukas Karpf schon große Wettbewerbserfahrung hatten. Daher könne man die Leistung Karpfs gar nicht hoch genug schätzen. „Wir sind alle stolz auf ihn. Und es hat auch keinen Neid gegeben, alle haben mit Lukas mitgefiebert“, so der Lehrlingsbeauftragte.

„Ich wollte gleich mitmachen, als man an mich herangetreten ist, ob ich teilnehmen möchte. Denn ich wollte sehen, wo ich im Vergleich mit anderen Lehrlingen stehe“, erklärt Lukas Karpf seinen Beweggrund. Der ehrgeizige junge Mann steht im vierten Lehrjahr. Er besuchte die Hauptschule St. Michael und danach die dreijährige Fachschule für Land- und Forstwirtschaft in Hafendorf. Nicht ohne Grund, denn zu Hause ist er auf einem Bauernhof, den er auch von seinem Vater übernehmen möchte. Im Nebenerwerb. „Ich bin damit aufgewachsen und habe immer schon mitgeholfen“, erzählt er.

Lehre und Vorbereitung

Neben seiner Lehre und seiner Vorbereitung auf die „AustrianSkills“ besucht er auch die Meisterausbildung in Knittelfeld. Ein volles Arbeitsprogramm, das der 20-Jährige heuer abgespult hat. Und es hat sich gelohnt, denn: „Ich bin froh, dass ich den dritten Platz belegt habe. Er zeigt mir, dass ich mit anderen Lehrlingen in Österreich mithalten kann. Ich bin sehr zufrieden, dass es so gelaufen ist“, meint Karpf, der in seiner Freizeit gerne Ski fährt, radelt und mit Holz arbeitet.
Und er hat schon weitere Pläne: „Im Februar mache ich die Lehrabschlussprüfung, dann möchte ich den Meister machen. Mein Ziel ist es, bei der Voestalpine zu bleiben und mich nach oben zu arbeiten, denn das Arbeitsklima passt und die Arbeit mache ich gerne. Mir ist nie fad. Außerdem gibt es Weiterbildungs- und Aufstiegsmöglichkeiten“, so Karpf.

Material Metall

Vom Material Metall ist er fasziniert. „Weil es so vielseitig einsetzbar ist, das kann man überall brauchen. Außerdem hält es lange, man kann es einschmelzen und immer wieder verwerten“, so der 20-Jährige.
Er ist überzeugt, mit seiner Lehre die richtige Entscheidung getroffen zu haben. „Ich bin glücklich in meinem Beruf und kann nur jedem raten, der handwerklich geschickt ist, eine Lehre zu absolvieren, weil die beruflichen Chancen sehr gut sind. Man muss oft durchbeißen, aber die Lehre ist ein guter Grundstock und kann auch im Privaten eine Hilfe sein“, ist Karpf überzeugt.

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